Haube mit Bommel

20151025_184921Ein Haubenmodell aus dem Buch der „Großen Strickideen“! Und wieder einmal habe ich erst die Wolle gekauft, und dann gesucht, was ich daraus machen kann 🙂 Es war ein Abverkaufsangebot im Freilichtmuseum Großgmain, immer eine gute Adresse wenn es um’s Stricken, Backen oder Kochen geht. Nicht nur Wolle, sondern richtig gute Handbücher zum Thema Stricken kann man hier günstig erstehen. Auch Kochbücher gibt es immer wieder im umfangreichen Angebot!

Über diese Wolle habe ich mich sehr gefreut – so kuschelig
und weich, und eine richtig schöne Herbstfarbe! In zwei Tagen war sie fertig. IMG_2988Ist keine Meisterleistung, denn ich habe mit einer Rundstricknadel der Stärke 5,5 gestrickt, da sollte man so etwas mit etwas Übung schon an einem Tag fertig stellen können! Was ich dazu noch gebraucht habe, war etwas Polyesterwatte als Füllmaterial für den Bommel. Diese bekommt man in Salzburg in der „Bastlerecke“. Was ich dort auch entdeckt habe: alle möglichen Bändchen und Perlen – da sind in meinem Kopf schon die nächsten Ideen für’s Stricken entstanden 😀

Kindergarderobe

IMG-20151025-WA0001Um den Kindern den Umgang mit einer Garderobe etwas zu versüßen, hat der Herr Papa sich diese tolle Leiste aus Profilholz einfallen lassen. Die Figuren können nach Lust und Laune ausgetauscht werden. Auch in den beiden Kinderzimmern finden sich diese Leisten, damit Paul und Leo immer wieder auf’s Neue entscheiden können, wer im Dunkel auf sie aufpasst…

Zur Auswahl stehen Elliot, das Schmunzelmonster, Donald Duck, Mickey Mouse, Rabe Socke, sein Freund, der Bär und noch viele mehr!

 

Panna Cotta

Lange bestaunt, nie probiert! Irgendwie war mir diese klassische italienische Nachspeise, die immer leicht wackelt, suspekt. Tatsächlich habe ich noch NIE in einem Restaurant „Panna Cotta“ bestellt… Doch dann habe ich voriges Jahr im Gusto (6/2014) in einem kleinen Beitrag ein einfaches Rezept entdeckt. Obers, Vanille und
Zucker – schön fett und süß, das muss doch schmecken 🙂IMG_20140622_144312

So einfach ist es gemacht:

1/2 l Obers, Vanillezucker oder Mark aus einer Schote, 50 g Zucker, 4 Blatt Gelatine. Gelatine einweichen, Obers, Vanille und Zucker eine Viertelstunde köcheln. Gelatine darin auflösen. In Förmchen füllen, für ca. 4 Stunden kühl stellen. Nach Lust und Laune dekorieren, verzieren, verschönern, verfeinern!

Babykleid

IMG-20150317-WA0003Bei diesem Babykleid habe ich es leider verabsäumt, im fertigen Zustand noch ein Foto zu knipsen – man verzeihe bitte die Fäden auf dem Bild!!

Es stammt aus dem Buch der „1000 Strickideen“ – mit einer leichten Abwandlung an der Taille. Das Muster war mir schlicht und ergreifend zu schwierig im Original. Süß fand ich vor allem die Blümchen, allerdings hat es 7 Blumen gebraucht, bis ich verstanden habe, wie die tatsächlich richtig schön aussehen.

Es war ein Geschenk für Valentina, die mittlerweile wohl schon wieder herausgewachsen ist…

Warme Hände

Im Winter dürfen natürlich auch Handschuhe und Fäustlinge nicht fehlen! In einem Extra Heft der Freundin (Leichter Leben Stricken) waren Strickstücke aufgelistet, die jeder an einem Wochenende locker schafft – das habe ich natürlich sofort probiert! Und es hat geklappt! Beide Fäustling-Paare sind nach dieser Anleitung entstanden, und es war richtig lustig! Hat man einmal angefangen, will man gleich weitermachen!

Weil ich aber Handschuhe im Winter eigentlich praktischer finde, habe ich solche auch probiert. Auch keine Hexerei, aber lange nicht so lustig… ständig still legen, Nadeln baumeln lassen, neu ansetzen – irgendwie mühsam. Gestrickt sind sie relativ schnell, aber es macht halt leider wirklich nicht so großen Spaß. Zumindest mir nicht…

Pullunder für Paul und Leo

Zuerst „musste“ ich fIMG-20141108-WA0004ür Leo einen Pullunder stricken. Ich wollte unbedingt ein Zopfmuster ausprobieren. Man sieht am Kragen und an den Armausschnitten, dass es das erste Oberteil in meiner Strickkarriere war – der Kragen ist von der falschen Seite (von links) angestrickt, die Armausschnitte sind irgendwie zu klein geraten. Und das, obwohl ich mich an die Anleitung gehalten habe – diese stammt aus „Kindermode stricken“. Ein echt empfehlenswertes Buch, und schon der zweite Versuch für Paul hat besser geklappt. Hier habe ich ein durchbrochenes Rippenmuster ausprobiert. Beide Pullunder habe ich mit Nadelstärke 3,5 gestrickt, bei Leo habe ich für die Zöpfe eine extra Zopfnadel verwendet.

Was ich bei IMG-20141122-WA0004dem grünen Pullunder auch gelernt habe: man sollte vorher die Anleitung lesen und notieren, wieviel Wolle man für das Strickstück braucht. Ich war zeitlich ganz gut unterwegs, als mir leider, leider die Wolle ausging. In Hallein fand ich dann ein Geschäft, das die Wolle Gott sei Dank noch vorrätig hatte – mit derselben Farbnummer, und das war wirklich ein Glück! Denn obwohl es die selbe Farbe ist, können unterschiedliche Chargennummern voneinander abweichen – und dann wird man wohl mit dem tollsten Stück todunglücklich, wenn der Farbverlauf plötzlich abweicht!

Sachertorte

Der Klassiker der immer geht! Das Rezept ist war eines der ersten, die es in mein handgeschriebenes Kochbuch geschafft haben. Ich habe es von einer Mutter, und sie hat es damals nach Dr. Oetker notiert. Immer wieder sind mir andere Rezepte untergekommen, mit weniger Eiern, weniger Zucker oder sonstigen Änderungen. Da es aber von Anfang an geklappt hat, weigere ich mich bis heute, ein anderes Rezept für eine Sachertorte auszuprobieren.

Das braucht ihr:

20 dag Butter, 14 dag Staubzucker, 8 Dotter, 20 dag Kochschokolade, 8 Eiklar, 14 dag Feinkristallzucker, 18 dag Mehl glatt, Marillenmarmelade, Schokolade für die Glasur (bei der Glasur erlaube ich mir künstlerische Freiheit und mische sie einfach mit etwas Kokosfett).

Und so wird’s gemacht:

Butter und Zucker schaumig rühren, Dotter nach und nach unterrühren. Schokolade schmelzen, unter die Buttermasse heben. Eiklar mit Zucker zu steifem Schnee schlagen. Schnee auf die Dottermasse geben, Mehl darüber, alles vorsichtig vermengen. Tortenform (26 cm) fetten und mehlen, Teig einfüllen, in vorgeheiztes Backrohr schieben (160°) und ca. 55 min backen.

Erkalten lassen, einmal durchschneiden, mit Marmelade füllen. Aussen ebenfalls mit Marmelade bestreichen, Schokolade darüber. Fertig!

In der Galerie seht ihr auch die Herzvariante, das ist eine etwas kleinere Form und dafür nehme ich genau die halbe Menge. Außerdem habe ich statt der Schokolade manchmal Fondant verwendet – den Kindern gefällt’s einfach besser! Die Schrift kann man auch ganz einfach selber machen. Die Buchstabenausstecher gibt’s in jedem Bäckereifachgeschäft. Mit etwas Übung geht das ruck-zuck!

Warmes für die Füße

IMG_20141210_222023Gerade wenn der Winter kommt, ist es doch am gemütlichsten auf der Couch! Und was braucht man dazu? Guten Lesestoff, eine schöne Tasse Tee und – richtig, warme Socken!

Im Beitragsbild seht ihr meinen ersten Sockenversuch, die Anleitung dazu kam aus dem großen Handbuch des Strickens. Daran erkennt man, dass man auch erst lernen muss, Anleitungen richtig zu lesen… Es sollten süße Herzsocken werden, etwas über knöchelhoch. Geworden ist daraus ein Riesending, dass ich nicht mal daheim anziehen möchte. Und den zweiten Socken habe ich erst gar nicht mehr gestrickt… Letztlich habe ich noch eine moosgrüne Kordel mit der Strickliesel gemacht, diese als Schlaufe an den SockIMG-20150204-WA0002en genäht und nach Amerika geschickt. Dort hängt er jetzt bei der Cousine meiner Mutter an Weihnachten am Kaminsims 🙂

Die nächsten Versuche lassen sich schon eher sehen, was meint ihr?

Die beiden Exemplare habe ich jeweils mit einem Nadelspiel der Stärke 5 gestrickt. Das Bündchen besteht aus Einerrippen, der Hauptteil ist glatt rechts.

Trachtenwesten für Paul und Leo

Diese beiden Westen sind anlässlich des schönen Herbstes entstanden. Es war etwas schwierig, denn die Wolle hatte ich auf Verdacht gekauft – ein Angebot bei Hofer. Mir war noch nicht ganz klar, was ich damit machen würde, aber dass meine Jungs irgendwas trachtiges haben sollten, wusste ich. Schwierig daran: ich hatte keine Anleitung… Nirgends konnte ich eine passende Beschreibung finden, wie denn eine Jungs-Weste mit dieser Art von Wolle zu stricken sei 🙁

20151023_110956Also habe ich gesucht und gesucht und gesucht… Und letztendlich aus drei verschiedenen Anleitungen zusammengestöpselt, wie ich grade lustig war. Die graue Trachtenwolle kommt wie gesagt aus dem Hofer Sortiment, die schwarze Wolle hatte ich noch als Rest zuhause. Und die tollen Knöpfe mit Edelweiss und Enzian stammen aus dem „Knopfloch“ in der Salzburger Getreidegasse. Übrigens: wenn man wirklich eine große Auswahl an Knöpfen haben möchte, ist das Knopfloch wohl die erste Adresse. Möchte man auf den ersten Blick gar nicht meinen, es ist nämlich ein sehr kleines, von aussen eher unscheinbares Geschäft – und von innen eine wahre Schatzkammer!

Gestrickt habe ich mit Nadeln der Stärke 5, kraus rechts. Kragen, Knopflochleiste und Knopfleiste habe ich an die fertige Weste angestrickt, für die Knopflöcher wurden je zwei Maschen abgekettet und wieder aufgenommen.

Baskenmütze Damen

IMG-20151024-WA0004Diese Baskenmütze ist gerade rechtzeitig für die wirklich kühleren Tage fertig geworden. Insgesamt hat sie zwei TageIMG-20151024-WA0005
in Anspruch genommen – das geht eigentlich ganz flott! Die Idee kommt aus dem „Großen Buch der Strickideen“.  Gestrickt wurde im doppelten Perlmuster, eine recht einfache Variante. Über zwei Runden je eine Masche links, eine rechts, die folgenden zwei Runden je versetzt stricken. Das Garn war einst ein Frühlingsangebot bei Hofer und ist nach einem Pulli übrig geblieben. Ich habe eine Rundstricknadel und ein Nadelspiel der Stärke 4,5 verwendet.