Pfirsich-Streusel-Kuchen

Für den heutigen Besuch habe ich wieder mal in „Blechkuchenrezepte“ von Dr. Oetker aus dem Heyne Verlag geschmökert. Und irgendwie war mir nach etwas Fruchtigem! Heute durften es auch mal Dosenpfirsiche sein. Ich habe dieses Rezept auch schon mal mit frischen, reifen Pfirsichen probiert – ist nicht wirklich empfehlenswert, ist eine eher trockene und wirklich zu wenig süße Angelegenheit…

Ein bißchen Zeit braucht man schon für diesen Kuchen – aber man wird entsprechend belohnt dafür 🙂

Das braucht ihr: (Rührteig) 150 g Butter weich, 150 g Zucker, 1 Pkg Vanillezucker, 1 Pr. Salz, 5 Tropfen Zitronenaroma (es lohnt sich wirklich, Aroma und keinen Saft zu verwenden), 4 Eier, 250 g Mehl glatt, 3 TL Backpulver; (Belag) 2 Dosen Pfirsiche zu je 470 g Abtropfgewicht, (Streusel) 150 g Mehl, 75 g Zucker, 1 Pkg. Vanillezucker, 100 g Butter flüssig; (Guss) 100 g Staubzucker, 2 EL Zitronensaft

So wird’s gemacht: Butter gut aufschlagen, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenaroma gut einrühren. Eier nach und nach dazu, Mehl mit Backpulver mischen und dazumixen. Teig auf ein Blech aufstreichen (30 x 40 cm, mit Backpapier oder gefettet). Pfirsiche abtropfen lassen, in Spalten schneiden, auf den Teig legen. Für die Streusel Mehl mit Zucker und Vanillezucker mischen, Flüssige Butter dazu und mit den Knethaken des Mixers Streusel mixen. Auf den Pfirsichen verteilen, in’s Rohr damit (vorheizen auf 160° Heißluft), 25 min backen. Ich habe ca. 10 min verlängert… Sofort nach dem rausnehmen mit Guss überziehen, dafür Staubzucker mit Zitronensaft gut abrühren. Mit Gabel oder kleinem Löffel auftragen. Erkalten lassen, genießen!

Kürbis-Kichererbsen Curry

Wieder mal ein eher herbstliches Gericht – mit einem meiner Lieblinge: dem Kürbis! Und dieses Mal kommt das Rezept aus einem Wok-Kochbuch „Wok blitzschnell und leicht“, aus dem GU Verlag. Praktisch daran war heute, dass ich dafür nicht mal einkaufen gehen musste – alle Zutaten waren im Haus 🙂

Das braucht ihr für 4 gute Esser: 1 Stück Kürbis mit ca. 750 g, 1 Stück Ingwer, 1 Bd. Schnittlauch, 1 Stange Lauch, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 3 EL Öl, 1,5 EL Curry, 1 Prise Cayenne Pfeffer, 800 g Kichererbsen, Salz, 1 Dose ungesüßte Kokosmilch, Pfeffer, Zitronensaft.

So wird’s gemacht: Kürbis vorbereiten, in ca. 1 cm große Würfel schneiden, Lauch putzen, schräg in ca. 1 cm große Ringe schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Wok erhitzen, Öl rein, Lauch und Kürbis unter Rühren erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer kurz mitbraten, Mit Curry und Cayennepfeffer bestäuben, kurz anschwitzen. Kichererbsen und 1/8 l Wasser dazu, Kokosmilch ebenfalls dazu, aufkochen, bei schwacher Hitze 5 min köcheln und dabei abdecken. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Das Curry mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, mit Schnittlauch bestreut servieren, dazu ev. Basmatireis reichen.

Super sättigend und dank der Gewürze richtig interessant und lecker!

Überbackene Scholle auf Blattspinat

Ein herrlich leichtes Essen, dass mir vor kurzem in meinem Gusto-Newsletter untergekommen ist. Relativ einfach gemacht  wirklich sehr schmackhaft und lecker. Einzig die Mengenimg_5829angaben sind für unsere Verhältnisse nicht ganz passend gewesen. Die Angaben sind für vier Erwachsene, wir haben diese Portion aber locker zu Zweit verdrückt. Und nein – wir hatten keinen übermäßigen Hunger 😉 wer genau nachlesen möchte, wird hier fündig: „http://www.gusto.at/rezepte/Ueberbackene-schollenfilets-auf-blattspinat“.

Das braucht ihr: TK Blattspinat 400 g, TK Scholle 300 g, 1 EL Butter, 125 ml Weißwein, 250 ml Suppe, 250 ml Obers, 1 EL Kräuter, Salz, Pfeffer.

So wird’s gemacht: Eine Tarteform bereitstellen. Scholle auftauen und abtupfen. Butter zerlassen, Spinat dazu, würzen, 60 ml Wasser dazu, Spinat vorsichtig erhitzen und gleichmäßig img_5831in der Form verteilen. Fischfilets darüber verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen. Wein und Suppe mischen, auf ein Drittel reduzieren. 4 EL vom Obers zur Seite geben und aufschlagen. Übriges Obers zur Suppe geben, cremig einkochen. Vom Herd nehmen, etwas kühlen lassen, salzen und pfeffern. Backrohr auf Grillstellung vorheizen (ich habe 250 Grad eingestellt). Geschlagenes Obers unter die Creme heben, auf den Fischfilets verteilen, mit Kräutern garnieren (ich habe hier Fischgewürz verwendet – von unserer österreichischen Haubenköchin :-)), auf mittlerer Schiene goldgelb backen (ca. 15 min).

Sehr lecker und leicht, dazu passt ein Schluck Weißwein!

Weisse Schokoladenmousse

Ein Standardwerk von Toni Mörwald und Christoph Wagner hat die Idee für diese Nachspeise geliefert – „Die süße Küche“. Ich meine, das gehört wohl in jede österreichische Küche, in der gerne gute gekocht und gebacken wird!

Ihr nehmt 175 g weiße Kuvertüre, 1 Ei, 1 Eidotter, 2 Blatt Gelatine (im Original 1,5), 2 cl Rum weiß (durch Wasser ersetzt bei mir), 300 ml Schlagobers geschlagen. Im Original ist noch Himbeersauce dabei, auf die haben wir verzichtet.

Die Gelatine wird eingeweicht, Ei und Eidotter im heißen Wasserbad schaumig aufgeschlagen. Gelatine wird ausgedrückt, im warmen Rum (Wasser) aufgelöst und unter die Eimasse gemengt. Kuvertüre schmelzen und langsam einrühren. Kurz überkühlen, dann das Obers unterheben und für mind. 2 h in den Kühlschrank stellen. Anschließend kann der Teller nach Lust und Laune dekoriert und garniert werden, aus der Masse werden mit einem Löffel Nockerl ausgestochen.

Eine herrlich cremige Nachspeise, die leider viel leichter schmeckt, als sie tatsächlich ist 😉 Aber eine Sünde wert!!!

Kürbissuppe mal anders

Wie der Karotten-Rahmkuchen kommt dieses Rezept aus dem „Gusto Easy Cooking“ Herbst 2016. Bei dem Wetter, in diesem Monat – da muss fast ein Kürbis her! In diesem Fall der Muskat Kürbis, den es Gott sei Dank etwas kleiner portioniert im Laden zu kaufen gibt!

Das braucht ihr für 4 Portionen: 200 g Lauch, 800 g Muskat Kürbis, 1 saftige Birne, 700 ml Gemüsesuppe, 1/4 TL Zimt, 1/2 TL Koriandersamen zerst., 5 Pimentkörner zerst., 2 TL frischer Ingwer fein geh., etw. Zitronenschale ger., 3 EL Cashewmus, 1 EL Zitronensaft, zum Garnieren 1 EL Cashewkerne, 10 Minzeblätter.

Was ich nicht daheim hatte: Cashewmus und -kerne, macht aber nix – schmeckt trotzdem. Die Birne habe ich durch einen Apfel ersetzt – aus purem Egoismus – ich kann Birnen ganz einfach nicht leiden…

So wird’s gemacht: Lauch längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Kürbis ebenfalls in kleine Stücke schneiden, Birne schälen und ebenso schneiden. Suppe mit Zimt, Koriander, Piment, Ingwer und Zitronenschale aufkochen. Lauch und Kürbis dazu, 10 min köcheln. Birne dazu, weitere 5 min köcheln. Mit Mus und Zitronensaft fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Anrichten und mit Kernen und Minzeblättern garnieren! Voilá!

Karotten-Rahmkuchen

Neu entdeckt im aktu20161003_163518ellen „Gusto Easy Cooking“ Herbst 2016. Es gibt keinen speziellen Anlass, ich hatte einfach nur mal wieder Lust, was Neues auszuprobieren, alle Zutaten waren daheim (bis auf die Pistazien) und außerdem entspannt mich diese „Arbeit“!

Was ihr braucht: 140 g Karotten grob geraspelt, 120 g Butter zerlassen, 200 g Mehl glatt, 1/2 Pkg.  Backpulver, 4 Eier, 120 g Kristallzucker, 1 Pkg. Vanillezucker, Schale von 1 Zitrone, 250 g Sauerrahm. Für die Glasur braucht ihr 130 g Marillenmarmelade, 100 g Staubzucker, 20 ml Zitronensaft, 1 EL Pistazien (ich habe einfach Deko genommen, die ich daheim hatte).

Bereitet ein Guglhupf Form vor, 20161003_181711indem ihr sie fettet und mit Brösel ausstreut. Das Backrohr muss auf 170° vorgeheizt werden. Mehl und Backpulver versieben, Eier mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale dickcremig aufschlagen. Rahm, Butter, Karottenraspeln und Mehlmischung in die Eimasse rühren. Masse in die Form füllen, auf der unteren Schiene im B20161003_200740ackrohr backen (55 min). Gugelhupf rausnehmen, auf ein Gitter stürzen, abkühlen lassen. Marmelade verrühren, aufkochen, Kuchen damit einstreichen. Abkühlen lassen. Staubzucker mit Zitronensaft verrühren, Kuchen glasieren, mit Pistazien bestreuen.