Adventskranz 2016

Pünktlich zum ersten Adventsonntag wurde Freitag Nachmittag der Kranz angefertigt. Ein richtiges Familienprojekt: der Opa hat die Zweige von seinen Tannen geopfert, Paul hat die Kerzen ausgesucht, Chrisoph hat für die nötige Ruhe gesorgt und die Jungs beschäftigt und Leo hat fleißig bei der Deko mitgeholfen 🙂 In diesem Jahr gibt es die klassische Variante in Rot. Zur Auswahl stand fast die gesamte Farbpalette, aber Herr Paul steuerte zielstrebig die dunkelrote Packung an. Gute Wahl, mein Sohn!img_6640

Zu den Tannenzweigen hat sich auch ein wenig Efeu gesellt, um das Ganze ein wenig aufzulockern. Außerdem wächst der ja direkt vor der Haustür – hat sich also angeboten. Seht selbst, was daraus geworden ist!

Weihnachtliche Besteckhalter

img_6615Eine vorweihnachtliche Idee, die ich bereits in mehreren Zeitschriften und im Internet gesehen habe. Die Vorlage dafür habe ich mir allerdings mit viel Probiererei selbst geschrieben, es werden vermutlich auch noch einige Varianten folgen.

Verwendet habe ich bislang nur Wollreste, gestrickt wurde mit Nadelstärke 3,5. Die weiße Wolle hat einen silberfarbenen Glitzerfaden, der mitläuft. Anschlag sind 14 M, dann kann man je nach Musterwunsch einteilen, wie weitergestrickt werden soll. Damit eine schöne Dreiecksform entsteht, habe ich in jeder zweiten Reihe je eine Masche am Rand beidseits zugenommen. Die weiße Umrandung habe ich gehäkelt, die Bommel wurden mit Bommelmaker von Prym gearbeitet. Da schafft man auch 3 Stück am Tag, geht wirklich halbwegs zackig.

img_6616Die Perlen bzw. das Glöckchen habe ich vor Beginn des Maschenanschlags bereits auf die Wolle gefädelt – damit das dann auch dort hinkommt, wo es hin soll 🙂 Den Kindern gefällts 😉

Gestrickte Äffchen

Neue, süße Schmusetiere für Paul und Leo! Die Farben haben sie selbst ausgesucht  – Paul hat sich für den Klassiker entschieden, für Leo musste es die Lieblingsfarbe sein!  Und die letzte Nacht haben beide Äffchen schon in den kuscheligen Bettchen der Jungs verbracht – als wackere Beschützer 🙂

Die Anleitung für diese Kuscheltiere kommt es dem großen Buch der Strickideen aus dem DK Verlag. Super einfach zu stricken und an zwei Abenden machbar. Die Angaben sind für Wolle und Nadeln der Stärke 4, es reichen jeweils Wollreste. Große Überlebenschancen rechne ich mir für die beiden Zeitgenossen nicht gerade aus – aber egal, die wären schnell wieder gestrickt!

Geplant waren die Äffchen nicht – da hat der Herr Papa den Stein in’s Rollen gebracht. Er meinte in Anwesenheit der beiden Jungs, dass diese Tierchen doch ach so süß wären. Von diesem Zeitpunkt an wurde ich traktiert, wann denn nun endlich die neuen Kuscheltiere fertig seien. Da gibt man gerne Gas…

 

Räucherlachs Spinat Türmchen

Das Werkzeug für diese Nachspeise dümpelt schon länger in den Untiefen meiner Tupperlade – nun endlich habe ich mich an ein eigens dafür gedachtes Rezept gewagt. Dieses stammt aus der Beilage für die (wirklich verdammt praktischen) Schichtwechsel.

Das braucht ihr: 100 g frischer Babyblattspinat, 1 Kartoffel mit ca. 150 g, etwas Wasser, Salz, 100 g Räucherlachs, 3 Blatt Gelatine, etwas Öl.

Spinat waschen, Kartoffel schälen und vierteln und gemeinsam weich kochen. Entweder pürieren oder fein hacken. Gelatine einweichen, im warmen Püree auflösen. Räucherlachs zurechtlegen. Drei der Behälter leicht einölen, Böden einsetzen. Eine Schicht Püree einfüllen, Lachs darauf verteilen, und im Wechsel so weiter. Es sollten in jeder Form drei Schichten Lachs vorhanden sein. Verschließen und mind. zwei Stunden in den Kühlschrank geben. Stürzen und nach Bedarf nett garnieren!

Ein Hingucker 🙂

Orangen-Ricotta Tarte

Lange hatte ich schon wieder Lust auf eine richtig gute Tarte – in „Kuchen und Tartes“ aus dem Moewig Verlag bin ich fündig geworden. Nicht nur, dass diese zarten Küchlein wirklich schmackhaft aussehen, sie haben einfach auch immer  so eine gewisse, feine Note! Diesmal habe ich mich für etwas mit Orange entschieden. Und weil die Temperaturen heute eher an den Frühling erinnert haben, habe ich als Deko ein paar Schmetterlinge aus Esspapier gewählt 🙂

Zuerst bereitet man einen süßen Mürbteig zu, und während dieser dann erkaltet, kann man sich gemütlich um die Fülle kümmern.

Ihr braucht: 250 g Mehl glatt, 65 g Staubzucker, etwas Salz, 150 g Butter stückig/kalt, 1 Ei, 2 EL Obers, Backerbsen; Creme: 2 Eier + 1 Dotter, 375 g Ricotta, 100 g Staubzucker, 2 EL Orangenschale gerieben, 1 1/2 EL Orangenlikör, 180 g Obers geschlagen.

img_6539Aus den Teigzutaten einen Mürbteig bereiten und mind. 30 min kühlen. Gleichmäßigen Kreis ausrollen und in eine gefettete  Tarteform legen (Teig Durchmesser ca. 33 cm). Überschuss umschlagen, sodass der Rand verstärkt wird (ca. 5 mm). Rohr auf 200 Grad vorheizen. Teig mit Alufolie auslegen und mit Backerbsen bestreuen, 5 min „blindbacken“. Folie und Erbsen entfernen, auf 190 Grad reduzieren, weitere 5 – 10 min backen (goldgelb). Etwas überkühlen. Rohr bei 190 Grad belassen. Eier, Eigelb, Ricotta, Staubzucker, Orangenschale und Likör gut verrühren. Geschlagenes Obers unterheben, auf vorgebackenem Teig verteilen und 20 – 25 min backen. Abkühlen lassen und nach Belieben dekorieren und verzieren! Schmeckt herrlich leicht!!!

Damen Pullover

Projekt Pulli erfolgreich beendet!! ENDLICH! Nach meinem Einkaufstrip bei Frau Fuchs hatte ich ja den größten Eifer – ein Bolero Jäckchen, ein Pulli, ein Kleid und ein Set aus Haube, Schal und Handschuhen sollten entstehen. Vor einigen Wochen noch ein Teilzeitjob, nachmittags die lieben Kinderlein und nebenbei irgendwie der Haushalt haben all diese Projekte in weite Ferne gerückt. Doch nun ist endlich eines der wirklichen Mammut-Projekte beendet! Ein richtig toller Pulli, der mir doch einiges an Nerven gekostet hat. Die Anleitung dafür habe ich aus „Anna extra Strick Fashion“. Das Heft muss mindestens schon zwei Jahre alt sein, denn damals habe ich mir auch schon ein Strickkleid daraus angefertigt.

20160928_124636Bei diesem Pulli haben mich besonders die schräg nach oben verlaufenden Zöpfe beeindruckt, aber es war ein Kampf. Erstens habe ich – ungeduldig wie ich bin – nicht wirklich überlegt, wie nun eine Strickschrift wirklich zu lesen ist. Nachdem ich bereits 20 cm hatte, bin ich drauf gekommen, dass der Verlauf genau in die gegenteilige Richtung gedacht gewesen wäre… und eine Strickschrift von rechts nach links, also immer in Strickrichtung, zu lesen ist. Naja – ich musste eben ein bissl umdenken. Jetzt weiß ich es… Und dann ist mir ein Fehler passiert. Ich dachte noch, während ich den Fehler machte: „ist das wirklich richtig, so wie ich das jetzt mache…?“ Null Ahnung, wen ich da jetzt fragen könnte, habe ich einfach drauf los gewerkt – und den Fehler so gleichmäßig wiederholt, dass es jetzt so aussieht, als ob das so gehören würde 😀

20161109_131015Nichts destotrotz bin ich richtig stolz auf dieses Werk – es ist wirklich schön gearbeitet, die Passform ist perfekt. Was beim Arbeiten auffällt, ist ganz einfach die Qualität der Wolle. Ich habe diesmal mit Rico Design essentials cotton dk gearbeitet. Es ist auch das Gesamterscheinungsbild ein ganz anderes, als wenn man mit herkömmlicher Wolle aus einem Gemischtwaren- oder Bastelladen arbeitet. Aber seht selbst!

Linzer Schnitte

Lange habe ich damit gewartet – weil ich mir immer gedacht habe, das wird nichts. Linzer Torte oder Schnitte zählt zu meinen absoluten Lieblingskuchen, aber man glaubt gar nicht, wie selten das gute Stück aus Oberösterreich in einem Café oder in einer Konditorei angeboten wird. Warum, weiß ich wirklich nicht! Und da ich jetzt wirklich lange Zeit danach gesucht habe, habe ich mich heute endlich selber drüber getraut! Und siehe da – so eine Hexerei ist es gar nicht! Das Rezept habe ich aus „Die süße Küche“ von Mörwald und Wagner – wo wirklich alle Rezepte so toll beschrieben sind, dass eigentlich gar nichts schief gehen kann!

Das braucht ihr: 1/4 kg Butter, 1/4 kg Staubzucker, Salz, 1 Pkg. Vanillezucker, Schale von einer Zitrone ger., 5 Eier + 1 Dotter, 1/4 kg Haselnüsse ger., 360 g Biskuitbrösel, 125 g Mehl glatt, 4 cl Rum, etwas Nelkenpulver, 1 TL Zimt, Oblaten, 200 g Ribiselmarmelade passiert. Im Original sind noch Mandelsplitter zum Bestreuen angegeben, die habe ich aber weggelassen. Bei den Brösel habe ich auch gemixt – ich hatte noch Biskotten und Butterkekse.

So geht ihr das ganze an: Butter, Zucker, Salz, Vanillezucker und Zitrone schaumig rühren. Eier und Dotter dazu, Haselnüsse, Mehl , Brösel vermischen und dazugeben. Den Teig mit Rum, Nelken und Zimt verfeinern. Nun entweder ein tiefes Blech oder einen Backrahmen verwenden (ca. 30 x 45). Ich habe ein tiefes Blech mit Backpapier ausgelegt. Zwei Drittel des Teigs einfüllen und glatt streichen, mit Oblaten belegen, Marmelade verrühren und aufstreichen. Restlichen Teig in einen Dressiersack mit Sterntülle füllen und ein Gitter auf den Teig spritzen. Im vorgeheizten Backrohr bei 160° backen, je nach Rohr etwa eine Stunde (ich habe um 5 min verimg_6370kürzt).

Das Ergebnis kann sich sehen und verkosten lassen – ist auf jeden Fall im Programm aufgenommen 🙂

Rindfleisch mit Paprika

Wir hatten diese Woche Raclette – und wie so oft sind einige Reste übrig geblieben. Also habe ich nach einem Rezept gesucht, in dem ich sowohl das restliche Rindfleisch als auch Paprika und Champignons verwerten konnte. Und in „Wok – blitzschnell und leicht“ habe ich etwas Passendes gefunden -zumindest halbwegs. Anstelle der vorgeschlagenen Tongku-Pilze habe ich die übrigen Champignons verwendet. Die haben sich sehr gut gemacht 🙂

Das braucht ihr für 4 Personen: 400 g Rindfleisch (Steak oder Filet), 600 g bunte Paprika, 3 Frühlingszwiebel oder große Stange Lauch, 1 Stück Ingwer (Walnuss), Schnittlauch, Salz, Pfeffer, 1 TL Sesamöl, 2 TL Speisestärke, 20 g getrocknete Tongku Pilze (oder frische Champignons), 2 Knoblauchzehen, 4 EL Sojasauce, 2 TL Sardellenpaste (hatte ich nicht), 1 TL Zucker, 200 ml Suppe (Rind oder Gemüse), 4 EL Öl.

So wird’s gemacht: Fleisch in dünne Scheiben schneiden, mit Salz, Pfeffer, Sesamöl und 1 TL Speisestärke mischen, mind. 30 min zugedeckt ziehen lassen. Wenn Tongku Pilze verwendet werden, diese mit heißem Wasser übergießen und 30 min quellen lassen. Paprika in breite Streifen schneiden, Frühlingszwiebel in feine Ringe, Ingwer und Knoblauch schälten und klein hacken. Sojasauce, Sardellenpaste, Zucker, Suppe und 1 TL Speisestärke gut abmischen, Pilze entstielen und halbieren (Champignons können verwendet werden, wie sie vom Raclette übrigbleiben). Wok oder große Pfanne erhitzen, 2 EL Öl zugeben. Ingwer, Knoblauch und Frühlingszwiebel oder Lauch scharf anbraten, Fleisch 1-2 min dazu, wieder rausnehmen. Restliches Öl erhitzen, Paprika anbraten für 3 – 6 min und dabei ständig wenden. Pilze zugeben, Sauce dazu und aufkochen, 2 – 3 min köcheln. Fleisch wieder dazugeben, gut erhitzen und mit Schnittlauchröllchen garniert servieren. Wir haben Jasmin-Reis dazu gegessen – super Kombi!