Weste für kalte Tage

Nach den Jungs kommt wieder die Frau Mama! Die Wolle habe ich noch bei Frau Fuchs erstanden,  Schurwollmix mit mitlaufendem Paillettenfaden, Farbverlauf mit meinen Lieblingsfarben – alles, was mein Herz begehrt 🙂

Minfachen Perlmuster gearbeitet, ansonsten glatt rechts. Den Kragen und die Knopf- bzw. Knopflochleiste habe ich noch umhäkelt.  Die Knöpfe waren noch in meinem Fundus, dunkelblau und schön groß – wie sie zu so einem grob gestrickten Teil perfekt passen!

Mal sehen, was als nächstes kommt – ich bin schon wieder am Tüfteln!

Trüffeltorte

In meinem tollen, neuen Backbuch von Haas „Das große Jubiläumsbackbuch, 100 Jahre Backtradition mit Haas“ sind wirklich ungemein viele Schmankerl drin! Jetzt muss ich mich da mal druchprobieren, und angefangen habe ich mit der Trüffeltorte. Lecker, aber es ist noch Luft noch oben…

Das braucht ihr: 360 g Schokolade, 5 Eier, 20 g Staubzucker, 1 P Vanillezucker, 100 g Kristallzucker, 30 g Mehl glatt, 140 g Mandeln gem., Butter zum fetten der Form, 200 ml Obers, Pralinen zum Verzieren

Und so geht ihr das Projekt an: 60 g der Schokolade schmelzen. Eier trennen, Dotter mit Staubzucker und Vanillezucker gut schaumig rühren, Schokolade untermengen. Eiklar mit Kristallzucker steif schlagen, unter die Dottermasse heben, Mehl und Mandeln vorsichtig untermengen. Masse in eine gefettete Tortenform (24 cm) geben und im vorgeheizten Rohr bei 200° 35 min backen. Eventuell gegen Ende mit Alufolie abdecken.

Abkühlen lassen, einmal durschneiden. Restliche Schokolade mit Obers erwärmen und langsam schmelzen. Für mind. 2 h in den Kühlschrank geben. 1/3 der Creme als Füllung zwischen den Kuchenhälften verwenden, mit dem Rest die Torte gleichmäßig bestreichen. Eine gute Menge für die Tupfen aufheben, die mit der Sterntülle des Spritzbeutels aufgetragen werden. Nach Lust und Laune mit Pralinen und Kakaopulver verzieren!

„So einen will ich auch“ – Pulli für Leo

Hier also gleich noch Pulli Nr. 2! Das Drama war groß, als Paul sich in seinem neuen Winterpulli präsentierte und Leo nicht sofort auch ein adäquates Stück zur Verfügung hatte… Dabei hatte er sich nur wenige Tage zuvor selbst die Wolle für seinen Pulli ausgesucht. Dass die Anfertigung aber ein paar Tage in Anspruch nehmen würde, hatte er nicht einkalkuliert. Nun aber ist es fertig, das gute Stück. Auch hier hatte ich wieder keine geeignete Anleitung für die Wolle, also habe ich wieder selber gerechnet und eine eigene Anleitung erstellt. Ist ganz gut geworden, oder was meint ihr?

Einzig mit der Qualität der Wolle bin ich nicht ganz einverstanden. Es ist eine Mischung aus Schurwolle (75 %) und Polyamid (25 %). Das Gesamtwerk greift sich aber irgendwie ein bissl „billig“ an… Beim nächsten Mal muss ich wohl intervenieren, wenn Leo sich selbst Wolle aussucht 😉

Die Wolle stammt aus einem Geschäft in der Stadt – mangels guter und freundlicher Beratung werde ich hier allerdings keine Werbung für diesen Laden machen – wir werden dort wohl kein zweites Mal vorbeischauen.

Brokkoli-Lachs Gratin

Gestern hatte ich mal Lust, alte Rezepthefte durchzublättern – und bin im Gusto 1/2015 auf dieses Rezept gestoßen. Na, eigentlich sollte es ein Kohl-Gratin werden. Da ich aber in den beiden Läden, die ich zu Fuß erreichen kann, keinen Kohl aufgetrieben habe, wurde dieser kurzerhand durch Brokkoli ersetzt. Auch sehr lecker!

Und das braucht ihr für 2 Personen: 200 g Brokkoli in Röschen zerteilt, 400 g Lachsfilet ohne Haut, in 3 cm Würfel geschnitten, 25 g Käse zum gratinieren; für die Béchamelsauce: 15 g Butter, 15 g Mehl, 1/4 l Milch.

Und so wird’s gemacht: Brokkoli in Salzwasser bissfest garen, abtropfen lassen. Brokkoli und Lachswürfel in einer gefetteten Auflaufform verteilen. Für die Béchamelsauce Butter schaumig zerlassen, Mehl anschwitzen, kurz überkühlen. Milch aufkochen, in Butter-Mehl Mischung zügig einrühren und noch kurz auf der Herdplatte lassen – dabei IMMER rühren!!! Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken. Wer mag, gibt Muskat dazu. Rohr auf 200° vorheizen. Sauce auf Lachs und Brokkoli verteilen, Käse darüber streuen. Auflauf für ca. 15 Minuten ins Rohr geben.

Gutes Gelingen!!

Apfel-Schicht-Torte

Leckeres zum Kaffee – was geht dabei immer? Richtig, Apfelkuchen! Diesmal in einer etwas anderen Form. Nicht der klassische Apfelstrudel, sondern mein uraltes Rezept „Apfel-Schicht-Torte“ durfte mal wieder raus 🙂 Woher es stammt, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr – es hat schon mehr als 15 Jahre auf dem Buckel…

Das braucht ihr: 1 kg Äpfel, Saft von 1 Zitrone, 175 g Butter, 175 g Zucker,  1 P Vanillezucker, 1 P ger. Zitronenschale, 3 Eier, 350 g Mehl glatt, 2 TL BP, 100 ml Milch, 2 EL Marillenmarmelade, 50 g Krokant, Staubzucker.

FIMG_7402alls ihr eine Tortenform mit Durchmesser 24 cm habt, nehmt am besten diese – oder einen Backrahmen. Die geschälten Äpfel in 2 cm dicke Scheiben schneiden, mit Zitronensaft vermengen. Butter, Zucker, Vanillezucker und Pr. Salz schaumig rühren. Zitronenschale, Eier, Mehl, BP und Milch dazu. Springform fetten und bemehlen. 1/3 Teig in die Form füllen, mit Apfelscheiben belegen, weiteres Drittel Teig, wieder Apfelscheiben. Mit Teig schließen. Bei 200° ca. 1 h backen (auf Farbe achten, bei Bedarf mit Alufolie abdecken). Marmelade erhitzen und auf abgekühltem Kuchen verstreichen. Krokant darüber streuen, mit Staubzucker abschließen. Herrlich zum Kaffee!

Winterpulli für Paul

Der Winter ist ja eigentlich erst gekommen – also kommt auch dieser Pulli genau rechtzeitig. Paul hat die Farbe selbst bestimmt, und nachdem LEIDER LEIDER Frau Fuchs ja ihre Pforten geschlossen hat, haben wir uns ein anderes Wollparadies suchen müssen. Fündig sind wir allemal geworden, nämlich bei „Wool & Coffee“. Ist zwar ganz am anderen Ende der Stadt, aber auf jeden Fall einen Ausflug wert! Qualitativ hochwertige Wolle, tolle Farben, unglaubliche Auswahl und eine sehr kompetente und vor allem freundliche Beratung. Dieses Gesamtpaket ist selten zu finden – hier bleiben wir 🙂

20170113_192046Eine Anleitung in dem Sinne hatte ich leider nicht, also habe ich selber gerechnet und zusammengestöpselt. Das Muster findet man in etwa jeder zweiten Winterzeitschrift zum Thema „Stricken“, aber auch im Buch der 1000 Strickideen kann man es nachlesen. Das ist eigentlich das zeitaufwändigste, aber wenn man mal drin ist, geht auch das ganz gut.

Gestrickt wurde mit den Nadeln 4 und 4,5 und die Wolle ist durch den hohen Schurwollanteil Gott sei Dank für Maschinenwäsche geeignet und strapazierfähig. Paul gefällt er – der Winter ist gerettet!

Mangold Bulgur

Aus meinem lieben „Wok – blitzschnell und leicht“ stammt dieses Rezept. Wintergemüse und gesunde Beilage, Herz, was willst du mehr!

Ihr braucht: 400 g Bulgur, 750 g Mangold, 1 Bd Kräuter gemischt (Schnittlauch, Petersilie, Bohnenkraut, Rosmarin, Thymian,…), 2 EL Essig mild, Salz, 2 Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen, 1 EL Kürbiskerne, 4 EL Öl

Und so macht ihr’s: 400 ml Wasser aufkochen, mit Essig und Salz vermengen, über Bulgur gießen 20161104_140437und 15 min quellen lassen. Vom Mangold Stiele entfernen, diese fein hacken, Blätter in dicke Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Kräuter ebenfalls fein hacken. Wok oder Pfanne erhitzen, Kürbiskerne ohne Fett kurz anrösten. Kerne raus, Öl rein, erhitzen. Zwiebel und Knoblauch kurz braten. Mangoldblätter und Stiele dazu, unter Rühren zusammenfallen lassen. Bulgur unterrühren, 10 min gemeinsam garen. Würzen, mit Kürbiskernen und Kräutern garniert servieren!

Brownie

Wenn’s mal schnell gehen muss, ist das genau die richtige Empfehlung. Wenn man an der Backdauer ein wenig herumlaboriert, kann man auch Kuchen mit flüssigem Kern daraus machen – schmeckt herrlich, da könnte man sich reinlegen 🙂

Dieses Rezept stammt von meiner Tante! Danke nochmal dafür…!

Ihr braucht: 4 Eier, Prise Salz, 1 P. Vanillezucker, 1 Tasse Zucker, 1 Tasse Mehl glatt, 1 große Tafel Schokolade oder Schokoreste aus dem Adventkalender

So macht ihr’s: Schokolade schmelzen, alle Zutaten sehr gut mixen. In eine gefettete Auflaufform füllen und bei 180° für 20 min backen. Wer es ein bisschen fester mag, gibt noch bis zu 5 Minuten dazu.

Warm schmeckt’s fast noch himmlischer….

Schokocreme

Nach gesunden Suppen und viel Fleisch muss auch mal ein süßer Nachtisch her – diese Variante habe ich einmal mehr aus der „Frisch gekocht“ vom Dezember 2016. Die Zutaten waren alle daheim, der Aufwand hielt sich in Grenzen und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Ihr braucht für 4 Portionen: 150 g Kochschokolade oder Reste aus Adventskalender, 25 g Butter, 1 Ei, 1 Dotter, 1 TL Kristallzucker, 250 ml Obers.

Die Schokolade mit der Butter über Wasserdampf schmelzen, lauwarm abkühlen. Ei, Dotter und Zucker gut verrühren, über Wasserdampf dick-cremig schlagen. Masse vom Herd nehme und weiterschlagen, bis sie lauwarm ist. Schokolade unterheben. Schlagobers schlagen und unter die Ei-Schoko-Masse heben. In vorbereitete Schalen oder Gläser füllen und für mindestens 3 h kalt stellen.

Nach Belieben dekorieren und garnieren.

Fleischloabal nach Hausmütterchen-Art

Es wird ja grade immer kälter und kälter – da braucht man schon was „Gscheits“, um die Kräfte zu schonen bzw. um dem Wetter standzuhalten. Uns war grade nach etwas mit Fleisch, und bei den Loabal gibt’s kein Rezept, da gibt’s pi x Daumen, aber ich hab’s jetzt mal für euch zusammengefasst:

img_7107300 g Faschiertes vom Rind, 1 Ei, 4 EL Semmelbrösel, 1 Zwiebel fein gehackt und angeröstet, 1 Knoblauchzehe fein gehackt und angeröstet, 2 EL Majoran, 1 Schuss Schlagobers, Salz und Pfeffer.

img_7113Und so macht ihr es: alles sehr gut durchmischen, mit Salz und Pfeffer nicht sparen, kleine Laibe formen. Zusätzlich einen flachen Teller mit Brösel bereitstellen, Loabal darin wenden. Butter oder Schmalz erhitzen, Loabal darin gut anbraten, pro Seite etwa 5 min, je nach Dicke. Dazu passen Kartoffelpüree und Salat! Den Männern hat’s geschmeckt!!