Überbackene Topfenpalatschinken

Mal was Süßes auf dem Mittagstisch – nach langer, langer Zeit habe ich sie endlich wieder einmal gemacht, die überbackenen Topfenpalatschinken. Das Rezept stammt noch von meiner lieben Frau Mama.

Ihr braucht für die Palatschinken: 20 dag Mehl glatt, 375 ml Milch, 2 dag Kristallzucker, 3 Eier; für die Fülle: 250 g Topfen, 1 P Vanillezucker, 2 – 3 EL Staubzucker, 1 Ei, Schuss Rum, MS Zimt, MS Nelkenpulver, etw. Zitronensaft; für den Guss: 200 ml Milch, 3 Eier, 50 g Zucker;

Aus dem Palatschinkenteig bereitet ihr in einer Pfanne 9 Stück Palatschinken zu. Die Zutaten für die Creme gut vermengen, ebenso die Zutaten für den Guss. Das Backrohr auf 160° vorheizen. Auflaufform gut fetten. Palatschinken mit Creme füllen, in der Mitte durchschneiden und dachziegelartig in die Form schlichten. Mit dem Guss überziehen und für 25 – 30 min im Rohr backen.

Pulli für Oma

Ein schöner, alltagstauglicher Pulli in reiner Alpaca Wolle (also leider Handwäsche) – im doppelten Perlmuster und mit den Nadeln 4 und 4,5 gestrickt. Es war übrigens auch noch Wolle von Frau Fuchs, langsam aber sicher geht mein Vorrat an der guten Wolle zu Ende!

Der Ausschnitt ist anfangs etwas weit geraten, also habe ich ihn mit drei reihen gehäkelter, fester Maschen etwas praktischer gestaltet. Sieht noch dazu richtig gut aus. Ich bin stolz auf dieses Werk, und die Oma hat ihn sich mit ihrem Einsatz wirklich mehr als redlich verdient!

Gefülltes Kalbfleisch

Zu Ehren des Herrn des Hauses gab es heute sein Geburtstagsessen – gefülltes Kalbfleisch (in dem Fall war es die Schulter) mit Kartoffeln, Sauce und Salat. Als Vorspeise gab’s eine gewöhnliche Grießnockerlsuppe – die geht immer 😉

Das braucht ihr: Kalbfleisch für 6 Personen, untergriffen, ev. Knochen, Salz, Butter, Wasser; Knödelbrot, Milch, Eier, Salz, Petersilie;

Großartig zu erklären gibt’s da gar nichts: Ihr kauft beim Metzger ein Stück Kalbfleisch (Brust, Hals, Schulter), sagt, für wieviele Leute es sein soll und dass das Stück untergriffen sein soll. Das bedeutet, dass der Metzger hier schon eine Tasche ins Fleisch schneidet, die ihr dann nach Wunsch füllen könnt. Ich habe die klassische Knödelfülle gemacht. Einfach wie bei Semmelknödel Knödelbrot, Milch, Eier, Salz und Petersilie gut vermengen. Also alle Zutaten außer dem Knödelbrot erst gut mixen, dann über die Brotwürfel gießen und locker vermengen. Die Masse mind. 15 min durchziehen lassen und dann durchkneten. Das Rohr wird auf 200° vorgeheizt. Dann nehmt ihr eine Bratenform und streicht sie mit Öl aus. Die Knödelmasse (ihr könnt das auch mit Spinat oder anderem Gemüse etc. füllen) in die Tasche geben, gut andrücken und am Ende entweder mit Nadeln oder mit Küchengarn verschließen.

Das Kalbfleisch salzen und mit der schöneren Seite nach oben in die gefettete Form legen. Das Fleisch ebenfalls noch mit etwa neutralem Pflanzenöl einstreichen, ab in den Ofen damit. Nach etwa 15 – 20 min geht ihr mit der Temperatur runter auf 150°, dabei in 20 – 30 min Abständen immer mit austretendem Fett übergießen oder alternativ Wasser oder Suppe nehmen. Zusätzlich  ein paar Butterstücke auf dem Fleisch verteilen (immer wiederholen). Insgesamt sollte das Fleisch je nach Größe ca. 3 h im Rohr sein. Wer Knochen hat, kann diese unter dem Fleisch drapieren – hilft, mehr Geschmack zu gewinnen.

Nach 3 h kann das Rohr ausgeschaltet werden, das Fleisch bleibt im Rohr, das Fett/den Saft gießt ihr ein einen Topf ab – hieraus wird die Sauce gewonnen. Flüssigkeit erhitzen, aufkochen, mit Butterflocken und ev. Maisstärke binden, abschmecken.

Dazu passen Kartoffeln, Reis, Butternockerl und Salat. Herrlicher Sonntagsbraten!

 

Apfeltorte

Ein winterlicher Apfelgenuss aus dem tollen Haas Kochbuch „Das große Jubiläumsbackbuch. 100 Jahre Backtradition mit Haas.“ Super lecker, relativ einfach und kommt ganz gut an – bis auf Leo, der war nicht ganz so begeistert 🙂

Ihr braucht: 200 g Butter zimmerwarm, 250 g Zucker, 1 TL Zitronenschale ger., 4 Eier, 1 P Vanillezucker, 200 g Mehl glatt, 1/2 TL Weinstein Backpulver, 4 große Äpfel, 1 TL Zimt, etwas Staubzucker

Und so wird’s gemacht: Butter mit 200 g vom Zucker, Zitronenschale, Eier und Vanillezucker gut schaumig rühren. Mehl mit Backpulver mischen, unter den Teig rühren. Äpfel schälen, entkernen, vierteln. Tortenform mit 26 cm vorbereiten (fetten, bemehlen). Teig einfüllen, mit Apfelvierteln belegen. Restlichen Zucker mit Zimt mischen, Äpfel damit bestreuen. Im auf 180° vorgeheizten Ofen  ca. 45 – 50 min backen. Abkühlen lassen und mit Stauzucker bestreut den Gästen servieren!

Topfen-Kartoffel-Gratin

Einfach gemacht und sehr sättigend – und sogar meine Jungs haben sich darüber gestürzt (weil Speck dabei war…). Wird auf jeden Fall wiederholt! Das Rezept stammt aus einem AMA Heftchen, „Topfen. Natürlich leicht. Viel Geschmack.“ Gestoßen bin ich auf dieses Heft rund um das Thema Topfen durch Carmen – meine Lehrerin, wenn es um’s Backen von Brot und Gebäck geht 🙂

Hier aber mal das Rezept für den leckeren Auflauf: 1/4 kg Topfen, 3/4 kg Kartoffeln speckig, 200 g Bergkäse, 1 Stange Lauch in Streifen, 2 kleine Schalotten gewürfelt, 2 Knoblauchzehen gewürfelt, Butter, Salz, Pfeffer, 150 g Speckwürfel, 200 ml Obers, 2 Eigelb. Eigentlich wäre noch Muskat drin – aber wer meine Seite kennt, weiß bereits, dass es dieses Gewürz in meinem Haushalt nicht gibt und auch nie geben wird…

So macht ihr euch an die Arbeit: Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch, Schalotten und Speck in einer Pfanne anbraten. Backform mit Butter ausstreichen, Kartoffelscheiben dachziegelartig einschlichten. Lauch (ein wenig für die Deko zur Seite geben), Speck, Schalotten und Knoblauch darüber verteilen. Topfen mit Obers und Dotter verrühren, gut würzen, über Gratin gießen, mit Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backrohr bei 170° ca. 45 min backen. Mit dem übrigen Lauch bestreuen.