Erdbeercreme Torte

Eigentlich dürfte dieses Rezept hier gar nicht stehen – es wird nämlich gar nichts „gebacken“… Aber: Torten kommen ganz einfach mal in diese Kategorie! Woher dieses Rezept ursprünglich stammt? Ganz ehrlich? Keine Ahnung! Da ich aber ohnehin im Laufe der Jahre meine eigenen Vorlieben habe einfließen lassen, ist das auch nicht mehr so wichtig. Ursprünglich sollte das Rezept für eine Tortenform mit 26 cm ausreichen, heute habe ich aber eine kleine Form gewählt und daher nur die halbe Menge verwendet – die ist auch heute hier angegeben!

Das braucht ihr: 250 g Erdbeeren, 1/2 l Erdbeerjoghurt, 2 EL Zucker (braun, wahlweise auch Agavendicksaft), einige Tropfen Orangensaft von einer frischen Orange, einige Tropfen Limettensaft einer frischen Limette, 6 Blätter Gelatine, 100 g Butterkekse, 50 g Butter flüssig.

So wird’s gemacht: 6 schöne Erdbeeren zur Seite legen. Butterkekse klein reiben oder im Standmixer zerkleinern, mit flüssiger Butter gut vermengen. Boden der Tortenform mit Backpapier auslegen, Butterkeksmasse darauf verteilen und gut festdrücken. Erdbeeren pürieren, mit Zucker, Orangen- und Limettensaft erhitzen. Eingeweichte Gelatine ausdrücken, gut mit der Erdbeermasse vermengen. Joghurt nach und nach untermengen, sodass eine einheitliche Masse entsteht. Diese nun auf den Tortenboden gießen und für mind. 4 h in den Kühlschrank stellen. Erdbeeren halbieren und Torte damit garnieren. Beim Abheben des Tortenrings vorsichtig sein oder eventuell vorher mit einem Messer Rand vorsichtig lösen.

Schafskäse im Speckmantel auf Bärlauch-Bulgur-Bett

Irgendwie finde ich mir trotz meiner Menge an Kochbüchern und Kochzeitschriften manchmal einfach nicht wirklich etwas, das mich anspricht. Also habe ich heute mal wieder selbst „gepanscht“. Entstanden ist ein richtig schmackhaftes und sättigendes Gericht, das noch dazu relativ unkompliziert ist und auch nicht allzu viel Zeit in Anspruch genommen hat.

Ihr braucht für 1 Person: 50g Bulgur, 100 ml Suppe, 50 g Bärlauch, 1/2 Stück Schafskäse, 4 Scheiben Speck.

So wird’s gemacht: Rohr auf 200 g vorheizen. Bulgur in kochende Suppe einstreuen, ca. 15 min ganz leicht köcheln. Bärlauch waschen und in ca. 0,5 cm breite Streifen schneiden. Schafskäse in je zwei Scheiben Speck einwickeln, mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 10 min im Ofen backen. Bärlauch in den heißen Bulgur mischen, auf einem Teller anrichten, Schafskäsepäckchen darauf anrichten.

Kabeljaufilet auf Bärlauch-Couscous

Bärlauch hatte ich noch zuhause – aber irgendwie habe ich kein Rezept gefunden, das mich so richtig überzeugt hat. Also habe ich diesmal einfach selber kombiniert. Und es ist richtig lecker geworden!!! Ist auf jeden Fall eine Wiederholung wert!

Ihr braucht für 1 P: 1 Kabeljaufilet, etwas Fischgewürz (Johanna Maier), Sonnenblumenöl, 50 g Couscous, 100 g Gemüsesuppe heiß, 100 g Bärlauch

So wird’s gemacht: Suppe über Couscous gießen und ca. 10 min quellen lassen. Währenddessen Fisch (wenn TK bitte vorher auftauen) in einer Pfanne gut durchbraten, mit Fischgewürz bestreuen. Bärlauch grob schneiden. Fisch kurz warmstellen, in der Pfanne Couscous mit groob geschnittenem Bärlauch vermischen, auf einem Teller anrichten, Fisch darauf drapieren. Fertig – Mahlzeit!

Bulgur Pfanne mit Spinat

Woher diese Idee stammt? Aus einem Blick in den Kühlschrank! Und da ich ja ohnehin erklärter Spinat-Fan bin, habe ich kurzerhand ein echt leckeres Gericht gezaubert – in ca. 20 min!

Ihr braucht: 50 g Bulgur, 150 ml Wasser, Salz, 1/2 Lauch, 1/2 Pkg. Feta, etwa 150 g Spinat, Pfeffer, Olivenöl

So wird’s gemacht: Bulgur in kochendes Wasser geben, leicht salzen; Lauch in Ringe schneiden, in Olivenöl anbraten, Spinat dazugeben und zugedeckt zusammenfallen lassen. Würzen, Bulgur dazumischen, Feta untermischen und kurz erhitzen. Mahlzeit!

Schokoladen Rhabarberkuchen

Da kam ich einfach nicht dran vorbei – dieser Kuchen MUSSTE ausprobiert werden! Rhabarber in Kombination mit Schokolade!!! Herrlich, und das muss mir in die Hände fallen 🙂 Mein liebes Gusto (Ausgabe April 2017) hat mich derart verzaubert!

Ihr braucht: 700 g Rhabarber, 80 g Mehl glatt, 6 g BP, 20 g Kakao, 50 g Haselnüsse (ich habe Mandeln und Walnüsse gemischt, es waren noch Reste da), 3 Eier, 130 g Staubzucker, 100 g Schokolade geschm., 50 g Butter flüssig, 50 ml Obers;

Und so wird’s gemacht: Rohr vorheizen (160°), Auflaufform (20 x 30) mit Backpapier auslegen. Rhabarber schälen und Enden wegschneiden. So zurechtschneiden, dass er in die Form passt. Mehl mit BP und Kakao sieben, Nüsse dazu. Eier und Staubzucker schaumig aufschlagen. Schokolade mit Butter und Obers verrühren. Mehlmischung einrühren, dann Schokomischung dazugeben. In der Form verstreichen, mit Rhabarber belegen. Ca. 40 min auf unterster Schiene backen. Mit Staubzucker bestreut servieren.

Rhabarberkompott

Wie der Bärlauch gehört auch der Rhabarber zu den kulinarischen Frühlingsboten, von denen ich ja schlichtweg begeistert bin! Hier  eine süße Variante dazu, die ich einmal mehr in einem DER österreichischen Kochbuchklassiker gefunden habe – „Die gute Küche“ von Plachutta und Wagner:

1 kg Rhabarber, 200 g Kristallzucker, 750 ml Wasser, 2 EL Zitronensaft, Zimtrinde, 5 Gewürznelken

So wird’s gemacht: Rhabarber schälen, schräg in ca. 2  cm große Stücke schneiden. Wasser, Zitronensaft, Zucker, Zimt und Nelken einige Minuten köcheln. Rhabarber einlegen, in ca. 5 min nicht zu weich kochen. Gewürze entfernen, erkalten lassen.

Bärlauchcremesuppe

Der Frühling hat ja viele Boten – auch einige kulinarische, und ich meine behaupten zu können, dass ich wirklich alle heiß und innig liebe! Hier ein pinkanteres Beispiel, nämlich die Bärlauchcremesuppe. Dieses Rezept habe ich mir aus einem richtigen Klassiker geholt – nämlich aus „Die gute Küche“ von Plachutta und Wagner. Ein bissl habe ich daran herumgeschraubt, aber seht selbst!

Das braucht ihr: 2 EL Butter, 3 EL Mehl glatt, 700 ml Rindssuppe, 300 ml Obers, kleine Zwiebel gehackt, 150 g Bärlauch, Salz, Pfeffer weiß

So wird’s gemacht: Butter schmelzen, Zwiebel glasig anrösten. Mehl dazu, kurz braten, mit heißer Suppe aufgießen, ca. 15 min köcheln lassen. Pürieren, Obers und Bärlauch einmixen, nochmal pürieren. Nochmal einige Minuten köcheln.  So lecker und so einfach!

Trachtenweste

Und wieder ist ein Trachtenprojekt geschafft! Die Vorlage stammt wieder aus dem Buch von Katharina Ritter „Trachten stricken“. Das Muster hat mich sofort angesprochen, der Schnitt ebenso. Und die süße Kante spricht wohl für sich selbst 🙂 Die Wolle lag schon einige Jahre bei mir zuhause herum – irgendwann hatte ich mal Steinbachwolle gekauft, weil ich sehr motiviert war, ein Kleid zu stricken. Allerdings habe ich dann nirgends eine Anleitung gefunden, die meinen Vorstellungen auch nur annähernd entsprochen hätte… Tja, nun ist es eine Trachtenweste geworden, und ich bin sehr froh, dass ich das Material für dieses Projekt gespart habe. Lila ist ja meine absolute Lieblingsfarbe, und dieses Modell kann man ja auch super zur Jeans kombinieren!

Gestrickt habe ich mit Nadeln der Stärke 3,5 aus Bambus – für Zopfmuster wesentlich angenehmer zu handhaben als die Metallgegenspieler. Die Knöpfe habe ich mir wieder im „Knopfloch“ besorgt. Wer auch immer ein Trachtenprojekt vor sich hat – egal ob gestrickt, gehäkelt oder genäht – in diesem kleinen Wunderland wird jeder fündig!

Ich freue mich also auf allerlei Aktivitäten im Freien, zu denen ich dieses Musterstück ausführen darf! Passt ja farblich perfekt  zum Frühling und den gerade erwachenden Blumen <3

 

Burgertime!

Ein entspanntes Frühlingswochenende daheim, und meine Männer haben Lust auf Fleisch… Was tun? Richtig, das Ganze mit etwas Gemüse aufpeppen und als Burger verpacken 🙂 In der aktuellen Ausgabe der Gusto (April 2017) habe ich auch die richtige Anregung dafür gefunden, den Hamburger mit Avocado und Speck. Genau mein’s!

Ihr braucht: 4 Burgerweckerl (wer ambitioniert ist, kann auch gerne selber backen), 100 g Salat (ich habe Salatherzen genommen), 1 kleine Zwiebel, 1 Avocado, 2 Tomaten, 1/2 kg Faschiertes vom Rind, 12 Scheiben Frühstücksspeck; Sauce: 120 g Mayo, 3 EL Senf würzig, 3 EL Naturjoghurt; Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Rapsöl.

Salat zerpflücken, waschen, abtropfen lassen. Zwiebel, Avocado und Zwiebel in Ringe bzw. Scheiben schneiden. Mayo, Senf, Joghurt, Salz, Pfeffer und Zitronensaft zu einer Sauce verrühren. Backrohr auf 150° vorheizen, Fleisch würzen und gut mischen. 4 Laibchen formen. Weckerl teilen und im Rohr kurz aufbacken. Speck knusprig braten und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Laibchen ebenfalls in Öl braten. Weckerl anrichten:  Boden mit Salat, Tomaten und Zwiebel belegen, Sauce darauf, Laibchen aufsetzen, Avocado und Speck darauf drapieren. Deckel drauf und auf Wunsch mit Spießchen fixieren.

Geht wirklich flott und schmeckt echt lecker!