Erdbeer-Mohntorte

In meinem tollen Haas-Backbuch „Das große Jubiläumsbakcbuch – 100 Jahre Backtradition mit Haas“ habe ich wieder ein tolles Rezept entdeckt. Allerdings habe ich es etwas abgeändert, da es im Original mit Himbeeren gemacht wird – und die mag ich nun mal nicht. Auch bei der Creme habe ich das Verhältnis ein wenig abgeändert, es ist also mehr mit meinen eigenen Vorlieben gespickt 🙂

Ihr braucht: 4 Eier, Salz, 100 g Butter, 175 g Staubzucker, 20 g Vanillezucker, 150 g Mohn gem., 100 g Mandeln gem., 200 g Topfen, 150 g Joghurt, 2 TL Zitronensaft, 1 TL Zitronenschale ger., 9 Blatt Gelatine, 250 g Erdbeeren & 6 schöne Erdbeeren für die Deko, 12 schöne Minzblätter

So wird’s gemacht: Eier trennen, Klar mit Prise Salz zu Schnee schlagen. Butter mit 75 g vom Zucker und 10 g Vanillezucker schaumig aufschlagen, Dotter nach und nach dazu. Mohn und Mandeln gut mischen, unterheben. Eischnee vorsichtig untermengen. Teig in gefettete Form geben, ca. 20 min bei 180° Ober- Unterhitze backen. Gut auskühlen lassen. Für die Joghurt-Topfen-Creme 6 Blätter Gelatine lt. Packungsanweisung einweichen. Topfen und Joghurt mit 80 g Staubzucker und 10 g Vanillezucker, Prise Salz, Zitronensaft und -schale vermischen. Gelatine gut ausdrücken, 3 EL Wasser aufkochen und Gelatine darin auflösen. Mischung vom Herd nehmen, 3 EL der Crememasse einrühren. Diese Mischung in die Topfen-Joghurtmasse gut mit einem Schneebesen einarbeiten. Masse leicht fest werden lassen, auf Kuchen verteilen und mind. 3 h kühlen. Erdbeeren mit restlichen 20 g Zucker pürieren, 3 Blätter Gelatine einweichen, Erdbeermasse erwärmen und Gelatine gut ausgedrückt gleichmäßig einarbeiten. Masse auf Torte verteilen, nochmal ca. 2 h kühlen und mit restlichen Erdbeeren und Minze dekorieren.

Ein echter Hingucker 🙂

Couscous-Salat

Bei diesen Temperaturen stellt sich wohl keiner gerne in die Küche – um etwas zu kochen… Viel praktischer und einfacher ist es doch, den Griller anzuwerfen, noch dazu, wenn man mit dem Grillmeister höchstpersönlich unter einem Dach lebt 🙂

Aaaaaaber: keine Grillerei ohne Salat! Wenn es nach mir ginge, müsste man den Griller erst gar nicht anwerfen, mir würden die vielen bunten, g’schmackigen Salate völlig ausreichen. Hier eine Variante mit Couscous.

Ihr braucht für 4 Personen: 1/4 kg Couscous, 1/4 l Gemüsesuppe, 2 EL Tomatenmark, 2 EL Sojasauce, 4 EL Apfelessig, 5 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chilipulver, Kurkuma, Petersilie, Schnittlauch, 1 gelben Paprika, 1 roten Paprika, 1 kleine Dose Mais, 5 Frühlingszwiebel.

Couscous mit heißer Suppe übergießen und min. 10 min quellen lassen. Danach Couscous locker mit der Gabel zerteilen. Tomatenmark, Sojasauce, Essig, Öl und Kräuter gut untermischen. Salz, Pfeffer, Kurkuma, Chili ebenfalls gut unterheben. Gemüse putzen und klein würfeln, Zwiebel in feine Ringe schneiden. Mais abspülen und gut abtropfen lassen. Alles gut durchmischen und im Kühlschrank ca. 1 h gut durchziehen lassen.

Zu diesem leckeren Salat braucht ihr wirklich nix anderes mehr 🙂

Marillenschnitten

Die ersten Marillen im Geschäft, und schon gibt es wieder Schnitten! Die sind aber auch lecker! Schade, dass Marillen nicht das ganze Jahr Saison haben. Angelehnt an ein altes Johanna Maier Rezept, mit ein paar eigenen Ideen verfeinert, geht es frisch an’s Werk.

Ihr braucht: 2 kg Marillen (geputzt, halbiert, entkernt), 7 Eier, 200 g Butter, 200 g Rama, 10 g Vanillezucker, 1 MSP Zimt, abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone, 200 g Staubzucker, 200 g Rohzucker, 200 g Mehl glatt, 1 TL Backpulver

So macht ihr’s: Eier trennen, Eiklar zu Schnee aufschlagen. Butter mit Dotter, Vanillezucker, Zimt und Zitronenschale schaumig rühren. Staub- und Rohzucker langsam zugeben. Mehl und Backpulver mixen, unterheben. Schnee vorsichtig einarbeiten. Auf ein Blech verstreichen, Marillen mit Schnittfläche nach oben auflegen. Im vorgeheizten Backrohr (160°) ca. 45 min backen. Auskühlen lassen, servieren 🙂

Nougatcremetorte

Hin und wieder darf es auch etwas kalorienreicheres sein – vor allem, wenn ein 40er gefeiert wird! Eine ganz liebe Überraschung hat der Mann einer Freundin geplant, eine Überraschungsparty mit all ihren Freundinnen aus allen Lebensabschnitten. Um dem guten Ehemann ein wenig unter die Arme zu greifen, hat die Mama-Runde die Torte beigesteuert, eine Nougatcremetorte aus „Das große Jubiläumsbuch – 100 Jahre Backtradition mit Haas“.

Ihr braucht dafür: 4 Eier, Salz, 300 g Staubzucker, 2 Pkg. Vanillezucker, 1 TL ger. Zitronenschale, 1 TL Zitronensaft, 140 g Mehl glatt, 1 TL Backpulver, 200 g Butter, 2 EL Brösel, 150 g Nougat, 2 Eiklar, Schokostreusel

So wird’s gemacht: Eier trennen, Eiklar mit etwas Salz zu steifem Schnee schlagen. Dotter mit 4 EL warmem Wasser schaumig aufschlagen, mit 150 g Staubzucker, Vanillezucker, Zitronenschale und -saft verrühren. Mehl und Backpulver vermengen, mit Schnee unter Eimasse heben. Springform mit 26 cm fetten und mehlen oder mit den Brösel ausstreuen. Torte bei 180° 35 – 40 Minuten backen. Abkühlen, zweimal durch schneiden. Weiche Butter mit 100 g Staubzucker und Vanillezucker mixen, Nougat dazu. Eiklar mit 50 g Staubzucker aufschlagen, unter Nougatmasse rühren. Creme zwischen die Tortenböden geben, Torte rundum mit der Creme einstreichen, mit Streusel dekorieren und noch etwas im Kühlschrank durchkühlen.

Geburtstagstorte für Paul

Der 8. Juni – das ist sein Geburtstag! Hoch soll er leben, der große Pirat Paul! Es musste auf jeden Fall viel Schokolade sein, deshalb verbirgt sich auch eine klassische Sachertorte unter der Piratenhaube 🙂

Das Rezept dafür findet ihr bereits auf meinem Blog – einfach in der Suchfunktion „Sacher“ eingeben!

Diese sechs Jahre sind so schnell verflogen, ich kann es gar nicht fassen… Im Herbst folgt dann der nächste große Schritt, es geht ab in die Schule. Dabei ist mir so, als ob ich ihn noch gestern im Wiegegriff durch das Zimmer getragen hätte…

Happy Birthday, kleine Maus!  Ich hab‘ dich lieb! <3

Schoko-Kokos-Brownies

Ein Wochenende, an dem man Zeit hat zu kochen, womöglich kommen auch Gäste. Oder – man möchte ganz einfach „was daheim haben“. Und noch dazu ohne schlechtes Gewissen schlemmen. Geht nicht? Oooooh doch – es geht! Und wie! In „Schlank mit Low Carb“ von Andreas Meyhöfer und Diana Ludwig findet sich so manches Überraschungsdessert. Für dieses hier braucht ihr:

15 g Kokosöl (Ceres zerlassen), 25 g Schokolade, 1 Ei, 20 g Birkenzucker, 1/2 TL Backpulver, 15 g Mandeln ger. (verdoppelt das Ganze für 4 pax)

So wird’s gemacht: Backrohr auf 160° Ober-/Unterhitze vorheizen. Kokosöl mit Schoko schmelzen. Ei mit Zucker schaumig aufschlagen. BP mit Mandeln mischen, in die Eimasse einarbeiten. Schoko und Kokos dazu bis eine cremige Konsistenz zustande kommt. Backblech mit Backpapier auslegen, Teig daraufgießen, fingerdick glatt streichen, 20 min backen.

Low-Carb Brot mit Sonnenblumenkernen und Chia

Brot backen ohne Germ oder Sauerteig? Geht nicht? Geht doch! Und zwar fluppt das richtig gut – mit einem echt tollen Rezept kommt ein saftiges, schmackhaftes Brot zustande, auf dem sich wirklich jeder Belag oder Aufstrich sehr gut macht. Wo ich das wieder aufgetrieben habe? In „Schlank mit Low Carb“ von Andreas Meyhöfer und Diana Ludwig. Ich bin begeistert von diesem Nachschlagewerk. Ob süß oder sauer, warm oder kalt, für zwischendurch oder als richtige Mahlzeit, hier wird vermutlich jeder fündig 🙂

Ihr braucht für eine Kastenform: 3 Eier, 1/2 kg Topfen, 200 g Mandeln gerieben, 16 g Backpulver, 200 g Sonnenblumenkerne, 50 g Chia-Samen, 30 g Flohsamenschalenpulver (erhältlich in jeder Apotheke), 1 TL Salz

Und so geht ihr’s an: Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier und Topfen gut verrühren. Mandeln und Backpulver gründlich vermischen, Sonnenblumenkerne, Chia-Samen, Flohsamenschalenpulver und Salz dazu geben und gut durchmischen. Diese Mischung nun zur Topfenmasse geben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Backform mit Backpapier auslegen, Masse einfüllen und glatt streichen. In den Ofen und ca. 50 min backen. Überkühlen, aus der Form nehmen. Bevor ihr es anschneidet, bitte GANZ AUSKÜHLEN lassen!!!

Schokoladencreme mit Avocado

Ein neuer Ansatz, der mich ehrlich gesagt geschmacklich sehr überrascht hat. Durch Facebook und Online-Werbung aufmerksam geworden, habe ich mir kürzlich das Buch „Schlank mit Low-Carb, Das 28-Tage-Programm“ von Andreas Meyhöfer und Diana Ludwig zugelegt. Ich will zwar nicht 28 Tage einem bestimmten Ernährungsplan folgen, allerdings haben mich einige Rezepteinblicke überzeugt. Und hier darf ich euch eine Schokocreme der  etwas anderen Art vorstellen. Ich habe mich zwar nicht exakt an die Angaben gehalten, dennoch ist sie sehr gelungen. Hier werde ich euch beschreiben, was genau ich gemacht habe.

Für 4 Personen: 1 reife Avocado, 200 ml Obers, 40 g Agavendicksaft, 40 g Kochschokolade.

Es ist eine leckere Nachspeise, die wirklich ruck, zuck fertig ist. Die Avocado halbiert ihr, das Fruchtfleisch gebt ihr in einen Standmixer. Obers und Agavendicksaft gebt ihr auch dazu, das mixt ihr alles ordentlich durch, bis eine einheitliche, dickcremige Masse entsteht. Die Schokolade schmelzen, mit der Avocadomasse gleichmäßig vermischen. Alles sehr gut durchrühren, in Dessertgläser füllen, nach Lust und Laune garniert servieren. Ich habe die Creme mit Kokosraspel bestreut und mit Erdbeeren garniert. Echt eine super Alternative zu herkömmlichem Schokomousse.