Gedeckter Apfelkuchen

Was tun, wenn man eine ganze Kiste Äpfel geschenkt bekommt? Gedeckten Apfelkuchen backen – zumindest versuchen kann man’s ja 🙂

Für den ersten Versuch ist er ganz gut gelungen, nur an der Intensität der Fülle muss ich definitiv noch arbeiten.

Aber erst mal zum Anfang – was braucht ihr dafür?

Der gedeckte Apfelkuchen wird klassischerweise mit Mürbteig zubereitet. Den könnt ihr natürlich im Geschäft kaufen, ABER: er ist auch ganz einfach selbst gemacht. Für ein handelsübliches Backblech braucht ihr:

600 g Mehl glatt, 300 g kalte Butter in Würfel, 2 mittelgroße Eier, 1,5 TL Backpulver. Diese Zutaten verarbeitet ihr rasch – am besten einfach mit der Hand – zu einem homogenen Teig und stellt ihn mind. 1 h in den Kühlschrank. Wer Zeit hat, lässt ihn über Nacht gut durchkühlen, dann kann man ihn perfekt verarbeiten.

Für die Fülle braucht ihr 2,5 kg Äpfel geschält und entkernt, Zimt und Zucker. Je nachdem, ob die Äpfel eher säuerlich sind oder süß, dürft ihr mit Zimt und Zucker variieren. Ich muss nächstes Mal mehr Zimt nehmen… Äpfel reiben oder in Scheiben schneiden, mit Zimt und Zucker gut vermengen. Zwischendurch könnt ihr die Äpfel mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Das Backrohr heißt ihr auf 180 g Heißluft vor. Ein Blech mit Backpapier auslegen, die Hälfte des Teigs ausrollen und auf das Blech legen. GGf. die Flüssigkeit der Fülle wegleeren, Fülle auf dem Teig verteilen. Zweite Teighälfte ausrollen, auf die Fülle legen und gut  an den Rändern festdrücken.

Kuchen mit verquirltem Ei bestreichen, mit Mandelblättchen bestreuen und für 45 Minuten ins Rohr geben.

Schmeckt wirklich herrlich bei dem schönen herbstlichen Wetter 🙂

Entspannter Tee

Gestern habe ich mit lieben Freunden meinen Geburtstag gefeiert – schon den 37! Diese stilvolle Teetasse samt Tee hat mir eine Freundin mitgebracht – und damit genau meinen Geschmack getroffen 🙂

Die Kamille-Vanille-Manuka-Honig Mischung passt wirklich wunderbar zu diesem herbstlichen Wetter – und muntert ein wenig auf, wir sind nämlich alle etwas lädiert. Es ist wie jedes Mal – bis zu einem wichtigen Tag macht der Körper brav mit, doch sobald alles erledigt ist, fordert er seine Pause ein, meist eindringlicher, als einem lieb ist.

Dieses Wochenende heißt es daher: Ruhe, Ruhe, Ruhe! Und wie sollte das wohl besser klappen, als bei einer schönen Tasse Tee?

<3

Apfeltorte

Der Herbst ist da und die Vielfalt des Apfels kommt wieder so richtig zur Geltung. Also habe auch ich mich mal an ein neues Rezept gewagt. Leider leider muss ich sagen, dass dieses Rezept wohl nicht in meinen Fixbestand aufgenommen wird. Der Mürbteig ist kaum zu verarbeiten, egal wie lang man ihn kühlt, die Apfelmasse sinkt zu tief ein und die Schlagobers-Topfen-Masse ist viel zu viel und zu schwer. Aber einen Versuch war’s wert. Die Idee dazu habe ich in den Oberösterreichischen Nachrichten gefunden.

Ihr braucht für den Mürbteig: 200 g Mehl, 175 g Zucker, 175 Butter kühl, 1 Ei klein, 1 TL Backpulver, 1 Pkg. Vanillezucker; für die Fülle: Prise Salz, 5 Äpfel, 1/2 l Apfelsaft, Saft einer Zitrone, 175 g Zucker, 2 Pkg. Vanillepuddingpulver; für die Deko: 1/2 l Obers, 1 Pkg Topfen, 2 TL Zucker, Zimt & Zucker zum Abschluss.

Teig rasch zubereiten, kühlen. Boden einer Tortenform mit Backpapier auskleiden, mit Teig auskleiden, auch am Rand etwas hochziehen (wenn euch das mit dem Rezept gelingt). Mit der Gabel einige Male anstechen. Äpfel schälen, entkernen, in Stücke schneiden, mit etwas Zitronensaft mischen. Aus Apfelsaft, Zitronensaft und Puddingpulver Pudding kochen und Apfelstücke unterziehen. Erkalten lassen, in die ausgekleidete Tortenform füllen, bei ca. 200° rund 45 min backen. Auskühlen lassen. Aus geschlagenem Obers und Topfen inkl. Zucker eine Creme bereiten, auf der Torte verstreichen und mit Zimt-Zucker-Gemisch verzieren.

Topfen-Obers-Torte

Ein kleiner Leckerbissen aus dem Gusto Spezial „Herbst 2017“ – eine Topfen Obers Torte für den Nachmittagskaffee am Sonntag 🙂

Endlich hatte ich mal wieder Zeit, etwas auszuprobieren, und Gott sei Dank ist das Stück auch noch gut angekommen, das freut einen dann am meisten!

Ihr braucht: 5 Eier, 125 g Kristallzucker, Zitronenschale, 125 g Mehl glatt, 25 g Speisestärke, 500 ml Obers, 6 Blatt Gelatine, 500 g Topfen, 130 g Sauerrahm, 200 g Staubzucker, Zitronenschale, 20 ml Milch.

Und so wird’s gemacht: Backrohr auf 180° vorheizen, Tortenform (26 cm) fetten und bemehlen. Eier, Kristallzucker, Zitronenschale und Prise Salz gut schaumig aufschlagen, Mehl und Stärke dazu. 20 min backen, gut auskühlen lassen. Obers aufschlagen, kühlen. Gelatine einweichen, Topfen, Sauerrahm, Staubzucker,  Zitronenschale, Prise Salz verrühren. Milch erwärmen, Gelatine darin auflösen, unter die Creme rühren und Obers vorsichtig und gleichmäßig unterheben. Tortenboden horizontal in zwei Teile schneiden, Form am Rand mit Backpapier auskleiden. Tortenboden einlegen, Creme darauf verteilen, Tortendeckel vorsichtig andrücken. Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. Mit Staubzucker bestreut servieren.

Erdbeer-Oberscreme-Torte

Ganz vorbei ist die Erdbeersaison noch nicht – also nutzen wir die fruchtig-süße Verlängerung doch für eine richtig sündhafte Variante! Frisch aus meiner Neu-Anschaffung „Kochschule – Noch mehr einfach gute Rezept“ von Plachutta hat diese Torte alle Gäste begeistert! Und auch der Herr des Hauses ist voll des Lobes – ich darf das gute Stück in die Fixliste aufnehmen 🙂

Ihr braucht: 2 Blech, 2 Stück Backpapier, 50 g Mehl glatt, 3 Dotter, 50 g Kristallzucker, 1 TL Vanillezucker, 1 MSP Zitronenschale gerieben, Prise Salz, 2 Eiweiß, 4 Blatt Gelatine, 250 ml Obers, 80 g Staubzucker, Saft einer halben Zitrone, 120 ml pürierte Erdbeeren, 100 g Erdbeermarmelade, 1/2 kg Erdbeeren zugeputzt, 2 Pkg Tortengelee rot.

Und so macht ihr’s: Ihr nehmt eine Tortenform (oder einen Tortenring) der Größe 24. Auf zwei Bögen Backpapier je einen Kreis abzeichnen. Dotter mit 20 g vom Kristallzucker, Vanillezucker, Zitronenschale und etwas Salz gut schaumig rühren. Eiweiß mit restlichem Kristallzucker dickcremig aufschlagen. Schnee unter Dottermasse heben, Mehl vorsichtig untermengen. Auf die eingezeichneten Tortenkreise auftragen, bei 200° Heißluft ca. 10 min backen.

Heiß auf Kristallzucker (Backpapier oder Geschirrtuch) stürzen und Backpapier abziehen. Den Rand der Tortenform mit Backpapier auskleiden, Boden einsetzen. Abgekühlten Biskuitboden einlegen, Creme herstellen. Gelatine einweichen, Staubzucker mit Zitronensaft und Erdbeermark gut verrühren. Gelatine ausdrücken, mit ganz wenig heißem Wasser auflösen und zügig unter das Erdbeergemisch rühren. Obers aufschlagen, Hälfte rasch unterheben, Rest vorsichtig untermengen. Masse auf den eingelegten Biskuitboden streichen, zweiten Boden aufsetzen. Torte 2 – 3 h kalt stellen. Erdbeermarmelade auftragen, Erdbeeren halbieren und auf die Torte legen. Gelee nach Packungsanleitung zubereiten, ein paar Löffel über die Erdbeeren gießen und stocken lassen. Rest darüber verteilen, fest werden lassen – servieren!

 

Eine Kleinigkeit habe ich ausgelassen – ich habe den Boden nicht wie angeführt mit Läuterzucker und Grand Marnier getränkt – schmeckt aber trotzdem!

Erdbeer-Mohntorte

In meinem tollen Haas-Backbuch „Das große Jubiläumsbakcbuch – 100 Jahre Backtradition mit Haas“ habe ich wieder ein tolles Rezept entdeckt. Allerdings habe ich es etwas abgeändert, da es im Original mit Himbeeren gemacht wird – und die mag ich nun mal nicht. Auch bei der Creme habe ich das Verhältnis ein wenig abgeändert, es ist also mehr mit meinen eigenen Vorlieben gespickt 🙂

Ihr braucht: 4 Eier, Salz, 100 g Butter, 175 g Staubzucker, 20 g Vanillezucker, 150 g Mohn gem., 100 g Mandeln gem., 200 g Topfen, 150 g Joghurt, 2 TL Zitronensaft, 1 TL Zitronenschale ger., 9 Blatt Gelatine, 250 g Erdbeeren & 6 schöne Erdbeeren für die Deko, 12 schöne Minzblätter

So wird’s gemacht: Eier trennen, Klar mit Prise Salz zu Schnee schlagen. Butter mit 75 g vom Zucker und 10 g Vanillezucker schaumig aufschlagen, Dotter nach und nach dazu. Mohn und Mandeln gut mischen, unterheben. Eischnee vorsichtig untermengen. Teig in gefettete Form geben, ca. 20 min bei 180° Ober- Unterhitze backen. Gut auskühlen lassen. Für die Joghurt-Topfen-Creme 6 Blätter Gelatine lt. Packungsanweisung einweichen. Topfen und Joghurt mit 80 g Staubzucker und 10 g Vanillezucker, Prise Salz, Zitronensaft und -schale vermischen. Gelatine gut ausdrücken, 3 EL Wasser aufkochen und Gelatine darin auflösen. Mischung vom Herd nehmen, 3 EL der Crememasse einrühren. Diese Mischung in die Topfen-Joghurtmasse gut mit einem Schneebesen einarbeiten. Masse leicht fest werden lassen, auf Kuchen verteilen und mind. 3 h kühlen. Erdbeeren mit restlichen 20 g Zucker pürieren, 3 Blätter Gelatine einweichen, Erdbeermasse erwärmen und Gelatine gut ausgedrückt gleichmäßig einarbeiten. Masse auf Torte verteilen, nochmal ca. 2 h kühlen und mit restlichen Erdbeeren und Minze dekorieren.

Ein echter Hingucker 🙂

Marillenschnitten

Die ersten Marillen im Geschäft, und schon gibt es wieder Schnitten! Die sind aber auch lecker! Schade, dass Marillen nicht das ganze Jahr Saison haben. Angelehnt an ein altes Johanna Maier Rezept, mit ein paar eigenen Ideen verfeinert, geht es frisch an’s Werk.

Ihr braucht: 2 kg Marillen (geputzt, halbiert, entkernt), 7 Eier, 200 g Butter, 200 g Rama, 10 g Vanillezucker, 1 MSP Zimt, abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone, 200 g Staubzucker, 200 g Rohzucker, 200 g Mehl glatt, 1 TL Backpulver

So macht ihr’s: Eier trennen, Eiklar zu Schnee aufschlagen. Butter mit Dotter, Vanillezucker, Zimt und Zitronenschale schaumig rühren. Staub- und Rohzucker langsam zugeben. Mehl und Backpulver mixen, unterheben. Schnee vorsichtig einarbeiten. Auf ein Blech verstreichen, Marillen mit Schnittfläche nach oben auflegen. Im vorgeheizten Backrohr (160°) ca. 45 min backen. Auskühlen lassen, servieren 🙂

Nougatcremetorte

Hin und wieder darf es auch etwas kalorienreicheres sein – vor allem, wenn ein 40er gefeiert wird! Eine ganz liebe Überraschung hat der Mann einer Freundin geplant, eine Überraschungsparty mit all ihren Freundinnen aus allen Lebensabschnitten. Um dem guten Ehemann ein wenig unter die Arme zu greifen, hat die Mama-Runde die Torte beigesteuert, eine Nougatcremetorte aus „Das große Jubiläumsbuch – 100 Jahre Backtradition mit Haas“.

Ihr braucht dafür: 4 Eier, Salz, 300 g Staubzucker, 2 Pkg. Vanillezucker, 1 TL ger. Zitronenschale, 1 TL Zitronensaft, 140 g Mehl glatt, 1 TL Backpulver, 200 g Butter, 2 EL Brösel, 150 g Nougat, 2 Eiklar, Schokostreusel

So wird’s gemacht: Eier trennen, Eiklar mit etwas Salz zu steifem Schnee schlagen. Dotter mit 4 EL warmem Wasser schaumig aufschlagen, mit 150 g Staubzucker, Vanillezucker, Zitronenschale und -saft verrühren. Mehl und Backpulver vermengen, mit Schnee unter Eimasse heben. Springform mit 26 cm fetten und mehlen oder mit den Brösel ausstreuen. Torte bei 180° 35 – 40 Minuten backen. Abkühlen, zweimal durch schneiden. Weiche Butter mit 100 g Staubzucker und Vanillezucker mixen, Nougat dazu. Eiklar mit 50 g Staubzucker aufschlagen, unter Nougatmasse rühren. Creme zwischen die Tortenböden geben, Torte rundum mit der Creme einstreichen, mit Streusel dekorieren und noch etwas im Kühlschrank durchkühlen.

Geburtstagstorte für Paul

Der 8. Juni – das ist sein Geburtstag! Hoch soll er leben, der große Pirat Paul! Es musste auf jeden Fall viel Schokolade sein, deshalb verbirgt sich auch eine klassische Sachertorte unter der Piratenhaube 🙂

Das Rezept dafür findet ihr bereits auf meinem Blog – einfach in der Suchfunktion „Sacher“ eingeben!

Diese sechs Jahre sind so schnell verflogen, ich kann es gar nicht fassen… Im Herbst folgt dann der nächste große Schritt, es geht ab in die Schule. Dabei ist mir so, als ob ich ihn noch gestern im Wiegegriff durch das Zimmer getragen hätte…

Happy Birthday, kleine Maus!  Ich hab‘ dich lieb! <3

Schoko-Kokos-Brownies

Ein Wochenende, an dem man Zeit hat zu kochen, womöglich kommen auch Gäste. Oder – man möchte ganz einfach „was daheim haben“. Und noch dazu ohne schlechtes Gewissen schlemmen. Geht nicht? Oooooh doch – es geht! Und wie! In „Schlank mit Low Carb“ von Andreas Meyhöfer und Diana Ludwig findet sich so manches Überraschungsdessert. Für dieses hier braucht ihr:

15 g Kokosöl (Ceres zerlassen), 25 g Schokolade, 1 Ei, 20 g Birkenzucker, 1/2 TL Backpulver, 15 g Mandeln ger. (verdoppelt das Ganze für 4 pax)

So wird’s gemacht: Backrohr auf 160° Ober-/Unterhitze vorheizen. Kokosöl mit Schoko schmelzen. Ei mit Zucker schaumig aufschlagen. BP mit Mandeln mischen, in die Eimasse einarbeiten. Schoko und Kokos dazu bis eine cremige Konsistenz zustande kommt. Backblech mit Backpapier auslegen, Teig daraufgießen, fingerdick glatt streichen, 20 min backen.