Selfmade Pasta

Lang ist’s her – und heute war mir endlich mal wieder danach, etwas herumzuprobieren.  Viel wichtiger: Ich habe Gott sei Dank auch die Gelegenheit, das mit euch zu teilen 🙂

Für 4 Personen (erwachsene, sehr hungrige Personen…) braucht ihr: 500 g glattes Weizenmehl, 3 große Eier, 2 EL neutrales Pflanzenöl, eine Prise Salz, etwa 75 ml lauwarmes Wasser.

Knetet das zu einem kompakten Teig, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn mindestens für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Danach teilt ihn in 4 Teile und bearbeitet jedes Stück extra – der Rest kommt in der Zwischenzeit immer in Folie zurück in den Kühlschrank!

Wenn ihr eine Nudelmaschine zur Hand habt, baut sie euch auf und beginnt, den Teig zu bearbeiten. Dazu das Teigstück mit dem Nudelholz länglich flach drücken, bis es dünn genug für die Maschine ist. ihr könnt nun Teigplatten herstellen – Stärke je nach Wunsch/Bedarf. Wer  Spaghetti oder Tagliatelle möchte, schneidet sie mit dem entsprechenden Aufsatz zurecht. Ihr könnt aber auch Ravioli, Tortellini oder was auch immer ihr wollt zaubern. Wenn ihr eine längliche Variante wählt, hängt die fertigen Nudeln vor dem Kochen auf, sie kleben sonst leicht zusammen.

Anschließend kocht ihr eure Nudeln in reichlich Salzwasser, bis sie oben schwimmen – am besten macht ihr eine Kostprobe.

Bei uns gab’s auf dem Bild oben Currysauce dazu – herrlich 🙂

Chili con Kürbis

Ein Rezept, dass mich vom Fleck weg fasziniert hat – allein der frischen Herbstfarben wegen! Wer dieser Tage durch einen herbstlichen Wald geht, findet auch diese erfrischenden gelben, orangen und roten Herbstfarben. Andreas Wojta von „Frisch gekocht“ hat hier eine perfekte Mischung aufgetischt, die ich prompt nachkochen musste!

Aufgrund der Verfügbarkeit einiger Zutaten und der Tatsache, dass Kinder bei uns mitessen, habe ich es leicht abgeändert – aber kulinarische Freiheit ist ja erlaubt 🙂

Ihr braucht für 2 Personen: 200 g Kürbis (Hokkaido, Größe an die Kidneybohnen anpassen), 1 Dose Kidneybohnen, 1/2 gelber Paprika, 1/2 roter Paprika (je gewürfelt), mildes Chiliflockenpulver, 1 große Zwiebel gehackt, 1 Knoblauchzehe gehackt, 1 EL Paprikapulver, 1 TL Essig, 100 g Speck in Streifen, Salz, Pfeffer, Butter, etw. Wasser;

Zwiebel in einer Pfanne rösten, Speck und Knoblauch zugeben, mitbraten. Bohnen gut abspülen, dazugeben. Kürbis, Paprika, Chilipulver, Paprikapulver und Essig unterrühren. Etwas Wasser zugießen, 10 – 15 Minuten köcheln. Kürbis zwischendurch probieren, die Festigkeit richtet sich nach eurem persönlichen Geschmack. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spinat Dal mit roten Linsen

  1. Aus meinem Low-Carb Kochbuch (Low Carb – Das Kochbuch aus dem GU Verlag) entsprungen und mit Sicherheit in einigen Abwandlungen fix übernommen.  Es handelt sich dabei um ein indisches Gericht und ist – wie ich das sehe – so wandelbar wie das gute, italienische Risotto. Auch von der Sämigkeit kann man in diesem Fall einen Vergleich wagen. Aber probiert es am besten selbst gleich aus!

Ihr braucht: 300 g Blattspinat, 1 Zwiebel, 1 EL Rapsöl, 150 g rote Linsen, 250 ml Suppe (Gemüse oder Rind), 1 EL Frischkäse, Salz, Pfeffer.

Und so wird’s gemacht: Blattspinat auftauen oder waschen, Zwiebel fein hacken. Öl in beschichteter Pfanne erhitzen, Zwiebel anrösten. Linsen zugeben, mit Suppe ablöschen, 5 min köcheln lassen, Spinat dazu, 5 – 7 min weiterköcheln. Frischkäse dazu, würzen. Bei Bedarf Wasser nachgießen, es soll eine sämige Konsistenz entstehen.

Orangencreme mit Avocado

Ein weiterer Leckerbissen für den Nachmittagsgenuss – frisch aus dem Low-Carb Kochbuch  „Schlank mit Low-Carb – das 28 Tage Programm“.  Wenn man sich einmal an den leichten Avocado Beigeschmack gewöhnt hat ( ich liebe ihn ja), dann geht fast jede Nachspeise damit!

Hier die Angaben für 2 Personen: halbe Avocado,  1 Orange, 25 g Birkenzucker, 100  ml Obers, gehackte Mandeln, 1/4 Orange für die Spalten als Deko

Obers zu Schlag mixen. Avocado Fruchtfleisch mit Saft einer halben Orange pürieren, Birkenzucker dazugeben. Mit dem Schlagobers gut mischen, in schöne Schalen füllen, mit Orangescheiben und gehackten Mandeln garnieren. Sehr lecker und erfrischend!

Kohlrabi-Karotten Eintopf mit Fleischbällchen

In „Schlank mit Low-Carb – das 28 Tage Programm“ finden sich ja zahlreiche tolle Rezepte. Das Gute daran: es sind meistens Rezepte mit Zutaten, die man entweder ohnehin zuhause hat, oder die man auch für andere Gerichte toll verwerten kann. Eines dieser Hammer-Rezepte ist dieser Eintopf.

Ihr braucht für 2 Personen: 1 Kohlrabi, 1 Karotte, 1 Zwiebel, 300 ml Suppe, Paprikapulver mild, 1 TL Estragon gerebelt, 250 g Faschiertes, 1 TL Estragonsenf, 3 Frühlingszwiebel, 100 ml Obers, Salz, Pfeffer, 1 Ei.

Kohlrabi und Karotte schälen, Kohlrabi in Stifte, Karotte in Scheiben schneiden. In der Suppe köcheln. Mit Paprika, Estragon, Salz und Pfeffer würzen. Zwiebel fein hacken, mit Faschiertem, Senf, Ei, Salz und Pfeffer gut mischen. Kleine Kugeln formen, zu dem Gemüse geben und ca. 10 min mit köcheln, ev. wenden wenn nötig. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, mit Obers noch 5 min zu dem Eintopf geben.

Couscous-Salat

Bei diesen Temperaturen stellt sich wohl keiner gerne in die Küche – um etwas zu kochen… Viel praktischer und einfacher ist es doch, den Griller anzuwerfen, noch dazu, wenn man mit dem Grillmeister höchstpersönlich unter einem Dach lebt 🙂

Aaaaaaber: keine Grillerei ohne Salat! Wenn es nach mir ginge, müsste man den Griller erst gar nicht anwerfen, mir würden die vielen bunten, g’schmackigen Salate völlig ausreichen. Hier eine Variante mit Couscous.

Ihr braucht für 4 Personen: 1/4 kg Couscous, 1/4 l Gemüsesuppe, 2 EL Tomatenmark, 2 EL Sojasauce, 4 EL Apfelessig, 5 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chilipulver, Kurkuma, Petersilie, Schnittlauch, 1 gelben Paprika, 1 roten Paprika, 1 kleine Dose Mais, 5 Frühlingszwiebel.

Couscous mit heißer Suppe übergießen und min. 10 min quellen lassen. Danach Couscous locker mit der Gabel zerteilen. Tomatenmark, Sojasauce, Essig, Öl und Kräuter gut untermischen. Salz, Pfeffer, Kurkuma, Chili ebenfalls gut unterheben. Gemüse putzen und klein würfeln, Zwiebel in feine Ringe schneiden. Mais abspülen und gut abtropfen lassen. Alles gut durchmischen und im Kühlschrank ca. 1 h gut durchziehen lassen.

Zu diesem leckeren Salat braucht ihr wirklich nix anderes mehr 🙂

Schokoladencreme mit Avocado

Ein neuer Ansatz, der mich ehrlich gesagt geschmacklich sehr überrascht hat. Durch Facebook und Online-Werbung aufmerksam geworden, habe ich mir kürzlich das Buch „Schlank mit Low-Carb, Das 28-Tage-Programm“ von Andreas Meyhöfer und Diana Ludwig zugelegt. Ich will zwar nicht 28 Tage einem bestimmten Ernährungsplan folgen, allerdings haben mich einige Rezepteinblicke überzeugt. Und hier darf ich euch eine Schokocreme der  etwas anderen Art vorstellen. Ich habe mich zwar nicht exakt an die Angaben gehalten, dennoch ist sie sehr gelungen. Hier werde ich euch beschreiben, was genau ich gemacht habe.

Für 4 Personen: 1 reife Avocado, 200 ml Obers, 40 g Agavendicksaft, 40 g Kochschokolade.

Es ist eine leckere Nachspeise, die wirklich ruck, zuck fertig ist. Die Avocado halbiert ihr, das Fruchtfleisch gebt ihr in einen Standmixer. Obers und Agavendicksaft gebt ihr auch dazu, das mixt ihr alles ordentlich durch, bis eine einheitliche, dickcremige Masse entsteht. Die Schokolade schmelzen, mit der Avocadomasse gleichmäßig vermischen. Alles sehr gut durchrühren, in Dessertgläser füllen, nach Lust und Laune garniert servieren. Ich habe die Creme mit Kokosraspel bestreut und mit Erdbeeren garniert. Echt eine super Alternative zu herkömmlichem Schokomousse.

Zitronen-Melissen-Sirup

Mein Kräutergarten steht in voller Pracht und ich habe noch nicht wirklich etwas geplant mit all dem gesunden Gewächs. Und das Ende Mai – geht ja gar nicht! Also habe ich ein altes Rezept rausgesucht, das ich seinerzeit in der Woman entdeckt habe. Die Zitronenmelisse habe ich vor drei Jahren selbst gezogen, und es ist ein Wahnsinn, wie sie nun jedes Jahr wieder wächst und gedeiht! Einen grünen Daumen habe ich ja wahrlich nicht, bei mir überlebt tatsächlich nur Hartgesottenes. Das bedeutet, dass die Zitronenmelisse scheinbar „unkaputtbar“ ist – beste Voraussetzungen also! Hier aber nun die Anleitung zu leckerem Zitronenmelissensirup!

Ihr braucht: 2 große Bund Zitronenmelisse, 4 Bio Zitronen, 2,5 l Wasser, 2,5 kg Zucker, 30 g Zitronensäure, großes Einweckglas (ich habe einen 5 l Behälter gewählt)

Zitronenmelisse waschen, Zitronen ebenso, diese in Scheiben schneiden und mit den Blättern in den gut gereinigten und heiß ausgespülten Behälter geben. Wasser und Zucker aufkochen, mind. 15 min zu Sirup einkochen. Zitronensäure darin auflösen. Sirup über Blätter und Zitronen gießen, Glas luftdicht verschließen und ca. 3 Tage ziehen lassen. Blätter entfernen, Zitronen gut auspressen. Flüssigkeit durch sehr feines Tuch gießen. Sirup nochmals aufkochen, in vorbereitete Fläschchen füllen und gut verschließen. Eignet sich auch super als Mitbringsel 🙂

Erdbeermarmelade

Der Frühling lässt sich ja ganz schön bitten in diesem Jahr! Aber gut, dann holen wir ihn eben zwischendurch in unsere Küche, während er launisch vor sich hin regnet…

Ein ganz simples Rezept diesmal: für diese 7 Gläser habe ich 2 kg Erdbeeren zugeputzt und 1 kg Gelierzucker 2:1 untergemixt. Das ganz püriert und dann 9 min geköchelt. Dabei habe ich gelegentlich umgerührt.

Eingefüllt habe ich es in heiß ausgespülte Gläser, mit Rum habe ich sie nochmal durchgespült und dann die kochend heiße Marmelade eingefüllt. Ein Tropfen Rum 80% drauf und angezündet, dann gut verschlossen. Und nun ploppt es schön in meiner Küche 🙂

Schafskäse im Speckmantel auf Bärlauch-Bulgur-Bett

Irgendwie finde ich mir trotz meiner Menge an Kochbüchern und Kochzeitschriften manchmal einfach nicht wirklich etwas, das mich anspricht. Also habe ich heute mal wieder selbst „gepanscht“. Entstanden ist ein richtig schmackhaftes und sättigendes Gericht, das noch dazu relativ unkompliziert ist und auch nicht allzu viel Zeit in Anspruch genommen hat.

Ihr braucht für 1 Person: 50g Bulgur, 100 ml Suppe, 50 g Bärlauch, 1/2 Stück Schafskäse, 4 Scheiben Speck.

So wird’s gemacht: Rohr auf 200 g vorheizen. Bulgur in kochende Suppe einstreuen, ca. 15 min ganz leicht köcheln. Bärlauch waschen und in ca. 0,5 cm breite Streifen schneiden. Schafskäse in je zwei Scheiben Speck einwickeln, mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 10 min im Ofen backen. Bärlauch in den heißen Bulgur mischen, auf einem Teller anrichten, Schafskäsepäckchen darauf anrichten.