Gedeckter Apfelkuchen

Was tun, wenn man eine ganze Kiste Äpfel geschenkt bekommt? Gedeckten Apfelkuchen backen – zumindest versuchen kann man’s ja 🙂

Für den ersten Versuch ist er ganz gut gelungen, nur an der Intensität der Fülle muss ich definitiv noch arbeiten.

Aber erst mal zum Anfang – was braucht ihr dafür?

Der gedeckte Apfelkuchen wird klassischerweise mit Mürbteig zubereitet. Den könnt ihr natürlich im Geschäft kaufen, ABER: er ist auch ganz einfach selbst gemacht. Für ein handelsübliches Backblech braucht ihr:

600 g Mehl glatt, 300 g kalte Butter in Würfel, 2 mittelgroße Eier, 1,5 TL Backpulver. Diese Zutaten verarbeitet ihr rasch – am besten einfach mit der Hand – zu einem homogenen Teig und stellt ihn mind. 1 h in den Kühlschrank. Wer Zeit hat, lässt ihn über Nacht gut durchkühlen, dann kann man ihn perfekt verarbeiten.

Für die Fülle braucht ihr 2,5 kg Äpfel geschält und entkernt, Zimt und Zucker. Je nachdem, ob die Äpfel eher säuerlich sind oder süß, dürft ihr mit Zimt und Zucker variieren. Ich muss nächstes Mal mehr Zimt nehmen… Äpfel reiben oder in Scheiben schneiden, mit Zimt und Zucker gut vermengen. Zwischendurch könnt ihr die Äpfel mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Das Backrohr heißt ihr auf 180 g Heißluft vor. Ein Blech mit Backpapier auslegen, die Hälfte des Teigs ausrollen und auf das Blech legen. GGf. die Flüssigkeit der Fülle wegleeren, Fülle auf dem Teig verteilen. Zweite Teighälfte ausrollen, auf die Fülle legen und gut  an den Rändern festdrücken.

Kuchen mit verquirltem Ei bestreichen, mit Mandelblättchen bestreuen und für 45 Minuten ins Rohr geben.

Schmeckt wirklich herrlich bei dem schönen herbstlichen Wetter 🙂